Wusstest du, dass der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in unserem Alltag immer mehr zunimmt? Ob bei der Produktsuche im Internet, der Planung des nächsten Urlaubs oder sogar beim Gestalten von Einladungen – KI ist überall und doch oft ein Mysterium. Das Web-Seminar der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz am Mittwoch, den 27. Mai, um 16:00 Uhr, möchte Licht ins Dunkel bringen. In etwa 90 Minuten erfährst du, wie du KI sicher nutzen kannst und was du dabei beachten solltest. Und das Beste? Die Teilnahme ist kostenlos!

In diesem Seminar werden wichtige Themen behandelt, wie etwa die sinnvollen Anwendungen von KI im Alltag. Aber auch die Schattenseiten kommen nicht zu kurz: Der Umgang mit Falschinformationen, die sogenannten „Halluzinationen“ der KI, und der wichtige Punkt Datenschutz, insbesondere welche Daten du eingeben darfst und welche nicht. Und ganz wichtig: Wie erkennt man die typischen Fallstricke im Umgang mit KI? Fragen, die sicherlich viele beschäftigen! Bei der Anmeldung sind Fragen jederzeit willkommen, sei es vorab oder im Live-Chat. Technisch brauchst du nur einen Computer oder Laptop mit Internetzugang und idealerweise Kopfhörer – dann kann’s losgehen!

Künstliche Intelligenz und Verbraucherrechte

Eine spannende Entwicklung, die sich hinter den Kulissen abspielt, sind die Entscheidungen, die zunehmend durch algorithmische Systeme und KI getroffen oder vorbereitet werden. Scoring-Verfahren im Finanzbereich, KI-basierte Empfehlungssysteme oder Chatbots wie ChatGPT sind nur einige Beispiele. Und ganz ehrlich? Das weckt sowohl Vertrauen als auch Skepsis bei den Verbraucher:innen. Wer möchte schon, dass eine KI über seine Finanzen entscheidet oder gar gegen das Diskriminierungsverbot verstößt? Leider ist es oft schwer nachvollziehbar, ob und wann KIs Fehlentscheidungen treffen. Hier kommt die europäische Verordnung über Künstliche Intelligenz (KI-VO) ins Spiel, die einen rechtlichen Rahmen schaffen soll.

Doch auch die KI-VO hat ihre Tücken. Sie adressiert zwar reale Risiken – wie die Echtzeit-Analyse von Kundenemotionen an Hotlines – aber Schutzlücken bleiben bestehen. Verbraucher:innen fühlen sich oft nicht ausreichend vor Manipulation geschützt. Und während die Vorschläge für ein Omnibus-Gesetz zur KI-VO bereits am 19. November 2025 präsentiert wurden, wird es ab April 2026 Verhandlungen zwischen dem Europäischen Parlament und dem Rat geben. Deutschland hat bis zum 2. August 2025 die Aufgabe, eine nationale Aufsichtsstruktur für KI zu etablieren. Es bleibt spannend, wie diese Entwicklungen unsere Nutzung von KI beeinflussen werden.

Die Zukunft der KI-Nutzung

Am 10. Februar hat das Bundeskabinett einen Entwurf zur Umsetzung der KI-VO vorgelegt. Die Hoffnung ist, dass nationale KI-Aufsichtsbehörden künftig die Interessen der Verbraucher:innen stärker berücksichtigen. Doch bis dahin bleibt den Verbraucher:innen nichts anderes übrig, als sich selbst über die Risiken und Chancen der KI zu informieren. Das Web-Seminar der Verbraucherzentrale könnte hier ein erster Schritt in die richtige Richtung sein. Schließlich ist Wissen Macht und in diesem schnelllebigen digitalen Zeitalter ist es wichtiger denn je, sich nicht nur auf die Technik zu verlassen, sondern auch zu verstehen, wie sie funktioniert und wo die Gefahren lauern.

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Also, wenn du am 27. Mai Zeit hast, schau doch mal vorbei! Es könnte sich lohnen, vor allem, wenn du mehr über den sicheren Umgang mit KI erfahren möchtest. Und wer weiß, vielleicht wird dir klar, dass die Künstliche Intelligenz nicht nur ein Werkzeug, sondern auch ein Partner im Alltag sein kann – wenn man weiß, wie man mit ihr umgeht.