Der Fußball rollt wieder, die WM steht vor der Tür, und was darf da nicht fehlen? Richtig, ein schickes Trikot des Lieblingsvereins! Doch Vorsicht, liebe Fußballfans! Die Verbraucherzentrale Bremen schlägt Alarm und warnt vor Fakeshops, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, uns das Geld aus der Tasche zu ziehen. Die Preise in diesen Shops sind oftmals so verlockend, dass man ins Grübeln kommt – aber genau hier liegt die Gefahr. Wer zu schnell zuschlägt, könnte auf ein gefälschtes Trikot hereinfallen.

Die Verbraucherzentrale rät daher eindringlich vom Kauf solcher Artikel ab. Die Risiken sind nicht zu unterschätzen: Die Ware könnte ganz einfach nicht geliefert werden, oder es handelt sich um minderwertige Textilien, die möglicherweise sogar giftige Schadstoffe enthalten. Import von gefälschten Markenprodukten? Das ist in Deutschland verboten! Der Zoll kann die Ware beschlagnahmen und vernichten. Wenn Ihr Glück habt, bleibt ihr von den rechtlichen Konsequenzen verschont. Aber was ist, wenn Ihr Geld weg ist und die Ware nicht ankommt? In solch einem Fall ist es ratsam, die Bank zu kontaktieren, um Zahlungen zurückzubuchen.

Woran erkenne ich Fakeshops?

Ein paar einfache Tipps helfen, Fakeshops von seriösen Anbietern zu unterscheiden. Achtet auf auffallend niedrige Preise und den Drang zur Vorkasse – das sind oft erste Alarmzeichen! Und wie sieht es mit dem Impressum aus? Fehlendes oder gefälschtes Impressum? Finger weg! Zudem kann es sein, dass Links zu Gütesiegeln nicht zur echten Seite führen. Seltsame Webadressen oder schlechtes Deutsch auf der Seite sind ebenfalls ein klares Warnsignal. Und wenn ständig ausverkaufte Produkte als verfügbar angezeigt werden, sollte das Misstrauen aufkeimen.

Zusätzlich sind Fakeshops mittlerweile schwerer zu erkennen, da sie mit modernster KI erstellt werden. Es ist ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Verbrauchern und Cyberkriminellen. Die Merkmale, die Misstrauen erwecken sollten, sind ähnlich: fehlendes Impressum, beschränkte Zahlungsmöglichkeiten und oft nur die Vorkasse als Zahlungsmethode. Seriöse Online-Shops hingegen bieten Zahlungsdienstleister mit Käuferschutz an, was ein gutes Zeichen ist.

Die traurige Bilanz der Fälschungen

Es ist nicht zu leugnen, dass die gefälschten Trikots ein riesiges Problem darstellen. Der geschätzte jährliche Schaden durch gefälschte Sportartikel in der EU beläuft sich auf rund 850 Millionen Euro, was etwa 11% des Branchenumsatzes ausmacht. Deutschland zählt zu den besonders betroffenen Ländern. Oft kaufen Verbraucher unwissentlich gefälschte Trikots, was nicht nur das Vertrauen in die Marken, sondern auch in die gesamte Branche schädigt. Viele Trikots werden direkt aus Asien versendet, was die Kontrollen zusätzlich erschwert. Shopbetreiber haben in Deutschland keine größeren Lager mehr, sondern arbeiten mit Kleinsendungen – ein weiteres Zeichen für unseriöse Praktiken.

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Natürlich stellt sich die Frage, was passiert, wenn man ein Fake-Trikot kauft. Erst einmal: Es ist nicht strafbar. Aber wehe dem, der mit der Absicht verkauft! Der Weiterverkauf von gefälschten Trikots kann in Deutschland strafbar sein, insbesondere ab zehn Stück. Im Endeffekt kann der Spaß am Fußball schnell zum finanziellen Fiasko werden.

Prävention ist alles!

Fakeshops sind gefälschte Internetshops, die von Cyberkriminellen betrieben werden, um ahnungslose Verbraucher zu betrügen. Sie imitieren Onlineshops namhafter Marken, kopieren Produktbeschreibungen und Bilder und erschaffen Domainnamen, die oft nur marginal von den echten abweichen. Verbraucher gelangen häufig über Links, die per E-Mail oder Suchmaschinen verbreitet werden, zu diesen Shops. Und die Risiken sind enorm: Es drohen nicht nur der Verlust des Geldes, sondern auch der Missbrauch persönlicher und Zahlungsdaten.

Um auf der sicheren Seite zu sein, könnte man sich mit dem Fakeshop-Finder der Verbraucherzentrale vertraut machen. Bei Verdacht auf einen Fakeshop ist es ratsam, Anzeige bei der Polizei zu erstatten und die Bank zu kontaktieren. Wer noch tiefer in die Materie eintauchen möchte, findet auf Plattformen wie Marktwaechter.de oder der Watchlist-Internet viele weitere Informationen und Warnungen zu Fakeshops. Also, bleibt wachsam und lasst euch nicht über den Tisch ziehen! Euer neues Trikot sollte nicht nur schick aussehen, sondern auch echt sein.