Am Donnerstag wurde zum neunten Mal der Deutsche Versicherungs-Award (DVA) verliehen, ein echter Gradmesser für Transparenz und Qualität im Versicherungsmarkt. Hinter dieser bedeutenden Auszeichnung stehen die Ratingagentur Franke und Bornberg, das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) sowie der Nachrichtensender ntv. Ziel des Awards ist es, sowohl die Servicequalität als auch die Leistungsfähigkeit der Anbieter zu beleuchten und damit den Verbrauchern eine fundierte Entscheidungsbasis zu bieten.

Insgesamt wurden über 12.000 Tarife analysiert, von denen 5.000 in die finale Bewertung einflossen. Bewertet wurden die Anbieter in drei Dimensionen: Bedingungen, Bilanzen und Beiträge. Eine umfassende Serviceanalyse durch DISQ umfasste 975 verdeckte Servicekontakte, darunter Telefonberatungen, E-Mail-Anfragen und Tests zur Internet-Usability. Das Gesamtergebnis setzte sich zu zwei Dritteln aus der Leistungsanalyse und zu einem Drittel aus der Serviceanalyse zusammen.

Die Gewinner im Überblick

Der große Gesamtsieger in der Fahrzeugversicherung ist die Huk-Coburg, die sich den ersten Platz in allen drei motorisierten Kategorien sicherte. Im Bereich des Privatschutzes triumphierte die Gothaer Allgemeine und konnte in vier von fünf Kategorien Top-Platzierungen erzielen, inklusive der Kategoriesiege in der Privathaftpflicht und der Wohngebäudeversicherung. Auch die Arag zeigte starke Leistungen und platzierte sich in allen drei bewerteten PKV-Kategorien unter den Top 3, mit einem Kategoriesieg im PKV-Komfortschutz.

Besonders erwähnenswert ist, dass die Huk-Coburg und die SDK sich den ersten Platz in der Zusatzkrankenversicherung teilen. Im Bereich der Altersvorsorge konnte die Europa in mehreren Produktlinien, darunter Basisrente und Privatrente, in sechs von neun bewerteten Kategorien den ersten Platz belegen. Insgesamt wurden 40 Versicherer in 37 Kategorien ausgezeichnet, die von der Berufsunfähigkeitsversicherung bis zur Kfz-Police reichen.

Fokus auf Zuverlässigkeit

Die Bewertung der Anbieter basierte nicht auf Selbstauskünften, sondern auf realen Unternehmenskennzahlen und tatsächlichen Versicherungsbedingungen. Die Untersuchung legte besonderen Wert auf die Zuverlässigkeit der Versicherer im Leistungsfall. Michael Franke von Franke und Bornberg hebt hervor, dass die Prüfung von Bedingungen, Bilanzen und Beiträgen für die Bewertung von zentraler Bedeutung war. Gleichzeitig betont Bianca Möller vom DISQ die Unterschiede in der Kundenorientierung innerhalb der Branche, was zu den unterschiedlichen Ergebnissen der Anbieter beiträgt.

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Der Deutsche Versicherungs-Award stellt somit ein wichtiges Instrument dar, um Verbrauchern eine Orientierung in der oft unübersichtlichen Versicherungslandschaft zu bieten. Die umfassende Analyse und die Auszeichnung der besten Anbieter fördern nicht nur den Wettbewerb, sondern auch die Qualität in der Branche.