Zuckerfrei im Aufwind: Wie Marco Rühl mit TeeFee den Getränkemarkt revolutioniert
Heute ist der 14.05.2026 und wir schauen uns mal genauer an, was im Getränkemarkt so abgeht. Da gibt’s nämlich einen ganz besonderen Akteur: Marco Rühl. Der hat sich mit seiner Marke TeeFee ins Spiel gebracht, und das nicht ohne Grund. Die Bundesregierung denkt über eine „Zuckersteuer“ für Getränke nach – nicht gerade die beste Nachricht für Zuckerliebhaber, aber ein spannendes Thema für alle, die auf gesunde Ernährung achten. Rühl, der zuckerfreie Getränke, gerade auch für Kinder, anbietet, sieht in dieser Steuer eine Chance. Eine Chance, um mehr über Gesundheitskosten, Übergewicht und Diabetes Typ 2 zu diskutieren. Für ihn ist das Ganze kein Zwang, sondern eine Art Schutzmechanismus. Denn, seien wir mal ehrlich, der Markt regelt nicht alles, besonders wenn es um die Gesundheit von unseren Kleinen geht.
Das Thema zuckerhaltige Getränke ist nicht zu unterschätzen. Rühl warnt, dass viele vermeintlich „harmlosen“ Getränke häufig eine Zuckerbombe sind. Und zuckerfrei heißt nicht automatisch gesund. Zum Beispiel können andere Süßungsmittel wie Fruktose ebenso ungesund sein. Er weiß, wovon er spricht: Als sein Sohn kein Wasser mehr trinken wollte, gründete er TeeFee, um zuckerfreie Tees für Kinder anzubieten. Das war ein steiniger Weg, denn viele Eltern erkennen die Gefahren von zuckerhaltigen Kindergetränken nicht. Heute hat TeeFee immerhin einen Marktanteil von zehn Prozent im Bereich Bio-Babygetränke erreicht. Ein beachtlicher Erfolg, wenn man bedenkt, wie herausfordernd der Start war!
Die Rolle von Stevia im Getränkemarkt
Ein wichtiger Aspekt in Rühls Produkten ist Stevia. Dieser natürliche Süßstoff, der aus der Steviapflanze gewonnen wird, hat eine Süßkraft, die 200-300-mal höher ist als die von Haushaltszucker. Und das Beste? Stevia enthält keine Kalorien und beeinflusst den Blutzuckerspiegel nicht. Das macht es zu einer super Option, besonders für Diabetiker. Und ja, die Deutsche Diabetes Gesellschaft und die American Diabetes Association unterstützen die Verwendung von Stevia. Der glykämische Index von Stevia beträgt null – im Vergleich dazu liegt der von Haushaltszucker bei etwa 60. Das ist schon ein gewaltiger Unterschied.
Rühl hat große Pläne. Er möchte bis 2030 alle Kategorien alkoholfreier Getränke mit zuckerfreien Biovarianten ergänzen. Bis 2025 hat er mit seinen Getränken bereits einen Umsatz von 3,5 Millionen Euro erzielt. Das ist echt beeindruckend! Und er denkt nicht nur an Kinder; auch Produkte für Jugendliche und Erwachsene stehen auf seiner Agenda. Da wird es sicher interessant, was da auf uns zukommt.
Ein Blick auf die Zuckersteuer
Die Zuckersteuer, die die Bundesregierung plant, könnte die Diskussion über gesunde Ernährung und die Gefahren von Übergewicht und Diabetes weiter anheizen. Rühl sieht diese Steuer als eine Art nötigen Weckruf. Viele Eltern sind sich der Gefahren nicht bewusst, die in den bunten Flaschen im Supermarkt lauern. Es ist an der Zeit, das Bewusstsein für die Zuckerfallen zu schärfen, und Rühl ist da ganz vorne mit dabei.
Aber Stevia ist nicht ohne Herausforderungen. Allergische Reaktionen sind möglich, und es ist wichtig, die Qualität der Stevia-Produkte zu überprüfen, um unerwünschte Zusatzstoffe zu vermeiden. Ein Gespräch mit einem Arzt oder Ernährungsberater vor der Verwendung von Stevia ist ratsam. Schließlich möchte man ja nicht nur auf die süßen Seiten des Lebens schauen, sondern auch auf die Gesundheit. Und das gilt nicht nur für Diabetiker, sondern für uns alle!
Insgesamt zeigt sich: Der Getränkemarkt ist im Umbruch, und Akteure wie Marco Rühl bringen frischen Wind rein. Zuckerfrei und gesund – das ist der neue Trend, der hoffentlich bald noch mehr Familien erreicht und sie dazu bringt, bewusster zu konsumieren. Und wer weiß, vielleicht gibt’s bald noch mehr spannende Alternativen, die unseren Durst stillen, ohne dass wir uns Gedanken über Zucker machen müssen.
