Heute ist der 4.05.2026. Wer hätte gedacht, dass der Automarkt in der Schweiz und Liechtenstein so stagnieren würde? Im April 2026 wurden gerade einmal 18’618 neue Personenwagen zugelassen. Ein kleiner Rückgang von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, als es noch 18’664 Fahrzeuge waren. Da fragt man sich doch: Wo bleibt der Schwung?

Insgesamt wurden in den ersten vier Monaten des Jahres rund 71’600 Neuwagen verkauft – ein mickriges Plus von 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die verhaltene Marktentwicklung setzt sich also fort. Die Zeiten, in denen man mit einem neuen Auto gleich ein Gefühl von Aufbruch und Veränderung verband, scheinen vorüber. Aber es gibt auch Lichtblicke! Die reinen elektrischen Antriebe und Plug-in-Hybride sind weiterhin auf dem Vormarsch.

Wachstum bei Steckerfahrzeugen

Steckerfahrzeuge machen mittlerweile 37,5 Prozent der Neuzulassungen im April aus. Seit Jahresbeginn liegt der kumulative Anteil dieser Fahrzeuge sogar bei 34,7 Prozent. Besonders erfreulich ist das Wachstum der reinen Elektrofahrzeuge (BEV), die um 13,3 Prozent gestiegen sind. Plug-in-Hybride (PHEV) haben sogar ein Plus von 27,0 Prozent erreicht. Das zeigt, dass das Interesse an umweltfreundlicheren Alternativen wächst. Klar, die Leute wollen nachhaltiger unterwegs sein – und das ist auch gut so! Hybrid-Fahrzeuge konnten sich ebenfalls behaupten und legten um 1,8 Prozent zu. Im Gegensatz dazu erleben die klassischen Benzin- und Diesel-Antriebe einen Rückgang.

Thomas Rücker, Direktor von auto-schweiz, betont die Wichtigkeit der Elektrifizierung des Fuhrparks. Neue Personenwagen spielen eine zentrale Rolle bei der Erneuerung des Fahrzeugbestands und tragen dazu bei, die CO₂-, Feinstaub- und Lärmemissionen zu reduzieren. Zudem erhöhen moderne Fahrzeuge die Sicherheit im Straßenverkehr – das kann man ja nicht hoch genug schätzen!

Die Rolle der Autobranche

Die Autobranche in der Schweiz ist alles andere als klein. Über 120’000 Mitarbeitende sind hier beschäftigt, und die jährlichen Einfuhrwerte belaufen sich auf stolze 11 Milliarden Schweizer Franken. auto-schweiz vertritt 39 Mitglieder, die über 60 Marken importieren. Über 90 Prozent der Neuwagen in der Schweiz und Liechtenstein kommen von diesen Mitgliedern. Das ist eine beeindruckende Zahl, oder nicht?

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Auf www.auto.swiss kann man sich die detaillierten Zahlen nach Marken anschauen. Die Auswertungen basieren auf Erhebungen des Bundes, wobei die Daten möglicherweise vorläufig sind. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Markt weiterentwickeln wird. Eine nachhaltige Marktentwicklung ist volkswirtschaftlich zentral, und die aktuelle Situation zeigt, dass es noch viel zu tun gibt.

Die Frage bleibt: Werden die Hersteller und Konsumenten den Trend zur Elektrifizierung weiter unterstützen? Die kommenden Monate könnten entscheidend sein. Vielleicht kommen die neuen Modelle mit noch besseren Anreizen oder innovativen Technologien auf den Markt. Wir werden sehen!