Heute ist der 27.05.2026 und wir stehen im Herzen des Marktes, wo Innovationen und Entwicklungen an jeder Ecke auf uns warten. Ein ganz frisches Beispiel dafür ist der neue Silikon-Liner von Ottobock, der gerade mit viel Aufsehen eingeführt wird. Der iconiq, wie er heißt, ist ein echter Game-Changer für alle Prothesennutzer. Er wird schrittweise auf den Markt gebracht und bringt frischen Wind in die Welt der Beinprothesen. Dieser Liner sitzt zwischen Stumpf und Prothesenschaft und hat einen direkten Einfluss auf den Tragekomfort, die Haltbarkeit und die allgemeine Belastbarkeit. Wer selbst schon einmal eine Prothese getragen hat, weiß, wie wichtig das ist!

Bis zu 68% der Nutzer kämpfen mit Problemen wie Schmerzen, Druckstellen oder Hautreizungen. Das ist nicht nur unangenehm, sondern kann die Lebensqualität erheblich einschränken. Der iconiq versucht, dem entgegenzuwirken. Er unterscheidet sich grundlegend von den herkömmlichen Standardlinern und den handwerklich gefertigten Einzelanfertigungen. Und das Beste? Ein 3D-Scan des Stumpfes erfasst die Geometrie, ohne dass man dafür spezielle Marker oder die neueste Technik braucht. So wird die Erfassung kinderleicht und gleichzeitig präzise.

Die Technologie dahinter

Der Datensatz, der aus dem Scan entsteht, berücksichtigt auch anatomische Besonderheiten, empfindliche Bereiche und Narbengewebe. Das ist wirklich bemerkenswert! Man kann die Stumpflänge und das Design direkt über die Ottobock-Bestellplattform festlegen und die Daten werden dann direkt an die Fertigung übergeben. Die Herstellung erfolgt durch 3D-Druck aus Silikon – ein Verfahren, das gezielte Anpassungen von Wandstärken und Profilen ermöglicht. Dadurch wird ein reproduzierbarer Ablauf für die Orthopädietechniker geschaffen, der gleichzeitig maßgeschneidert bleibt. Es ist, als ob jeder Liner ein kleines Kunstwerk ist, das auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Besonders interessant: Der Liner ist nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder ab Mobilitätsgrad 2 gedacht. Das zeigt, dass Ottobock wirklich an alle denkt – von den Kleinsten bis hin zu aktiven Erwachsenen. Und die Premiere des iconiq fand in Deutschland auf der OTWorld in Leipzig statt. Ein Ort, wo man sich über die neuesten Trends der Medizintechnik austauschen kann und der die Bedeutung von additiven Verfahren in regulierte medizintechnische Prozessketten unterstreicht.

3D-Druck in der Medizintechnik

Aber was bedeutet das alles im größeren Kontext? Der 3D-Druck hat in der Medizintechnik in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Er ermöglicht die schichtweise Herstellung von dreidimensionalen Objekten aus verschiedenen Materialien. Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten, insbesondere wenn es um maßgeschneiderte Implantate, patientenspezifische Operationshilfen und sogar individuell dosierte Medikamente geht. Die Anpassung an die speziellen anatomischen und therapeutischen Bedürfnisse kann letztlich zu besseren Behandlungsergebnissen führen. Das ist ein Fortschritt, den man nicht unterschätzen sollte.

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Die etablierten Anwendungsfelder sind vielfältig. Von chirurgischen Hilfsmitteln bis hin zu Prothesen und Orthesen – überall wird die Personalisierung durch digitale Vermessung immer wichtiger. Und auch in der Zahnmedizin gibt es spannende Entwicklungen mit Anwendungen für Zahnersatz und kieferorthopädische Modelle. Die Vorteile sind offensichtlich: individuelle Anpassung, verkürzte Behandlungszeiten und hohe Präzision. Das alles klingt fast zu gut, um wahr zu sein!

Es ist klar, dass der 3D-Druck als wertvolle Ergänzung in der Medizintechnik angesehen wird. Die Zukunft verspricht Verbesserungen in den Bereichen Druckmaterialien, Geschwindigkeit und Kosten. Und mit der Integration von KI und maschinellem Lernen in den Designprozess könnten wir bald noch revolutionärere Entwicklungen erleben. Doch wie immer gibt es auch Herausforderungen, etwa in der Standardisierung und der Ausbildung von Fachpersonal. Aber ganz ehrlich – wenn man sieht, was heute schon alles möglich ist, kann man optimistisch in die Zukunft blicken.