Heute ist der 4.05.2026 und der PC-Markt steht unter einem enormen Druck. Die Speicherknappheit, die uns schon seit einiger Zeit beschäftigt, hat nun endgültig ihren Höhepunkt erreicht. Immer mehr Hersteller, darunter auch Schwergewichte wie Lenovo und HP, bestätigen die Belastungen, die diese Krise auf die gesamte Branche ausübt. Die Preise für Computer und Notebooks steigen unaufhaltsam, während die Nachfrage nach neuen Geräten merklich sinkt. Das ist eine Kombination, die niemand gerne sieht.

Die globale Speicherkrise hat dazu geführt, dass das Angebot knapper wird. Plötzlich werden Komponenten teurer, die noch vor kurzem als relativ erschwinglich galten. Man kann sich das vorstellen wie ein feststeckendes Puzzlespiel, bei dem die Teile einfach nicht mehr zusammenpassen. Michael Neuhold von Lenovo und Hartmut Husemann von HP warnen bereits vor den Konsequenzen: Preiserhöhungen, Produktionsverzögerungen und längere Lieferzeiten haben zur Folge, dass viele Unternehmen ihre Investitionen auf Eis legen müssen.

Die Prognosen sind alarmierend

Und die Lage wird voraussichtlich nicht besser. Laut Prognosen von Gartner könnte der Absatz von PCs bis 2026 um 10,4 % im Vergleich zum Vorjahr zurückgehen, während Smartphones um 8,4 % weniger verkauft werden. Das wäre der stärkste Rückgang der Geräteauslieferungen seit über einem Jahrzehnt! Käufer werden gezwungen sein, ihre bestehenden Geräte länger zu nutzen, was die Upgrade-Zyklen grundlegend verändert. Wer hätte gedacht, dass wir einmal so an unseren alten Schätzchen hängen? Ein bisschen nostalgisch, oder?

Die Preise für DRAM und SSDs könnten bis Ende 2026 um bis zu 130 % ansteigen, was die durchschnittlichen Kosten für PCs um etwa 17 % und für Smartphones um 13 % in die Höhe treiben wird. Das wird dazu führen, dass Kunden, sowohl privat als auch geschäftlich, ihre Erneuerungen hinauszögern. Da denkt man an das gute alte Schnäppchen, und jetzt stehen wir vor einem Preisschild, das einem das Herz bricht.

Ein Blick auf die gesamte Hardware-Situation

Die aktuelle Hardware-Krise ist ein echtes Desaster. Engpässe bei Grafikkarten, Mikroprozessoren, Arbeitsspeicher und SSDs setzen der gesamten Branche zu. Die COVID-Pandemie hat bereits hohe Preise und eine Verknappung bei Grafikkarten mit sich gebracht. Doch das ist nicht alles. Nach der Pandemie kamen auch Produktionsprobleme bei Mikroprozessoren hinzu, die nicht nur den PC-Markt, sondern auch die Smartphone- und Autoindustrie getroffen haben.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Jetzt sind wir in einer Situation, in der die Preise für Arbeitsspeicher und SSDs aufgrund des bedrohlichen Bedarfs der Künstlichen Intelligenz (KI) weiter steigen. Unternehmen wie OpenAI und Google bauen neue Rechenzentren, und das benötigt jede Menge Speicher. Die Speicherhersteller konzentrieren sich auf die Produktion von High Bandwidth Memory für KI-Beschleuniger und vernachlässigen damit die Produktion von DDR4- und DDR5-Modulen. Naja, und das führt zu einem weiteren Engpass. Kunden spüren die Preissteigerungen bereits jetzt: Ein DDR5-Speicherstick von Crucial hat sich von 40 Euro auf fast 150 Euro verteuert – ein wahnsinniger Anstieg von 275 %!

Die Situation wird durch die steigenden Preise für NAND-Flash weiter verschärft. Samsung plant, die Preise für Server-Chips um bis zu 60 % zu erhöhen. Das sind alles Entwicklungen, die wir nicht ignorieren können. Händler in den USA passen die RAM-Preise täglich an, und die Verbraucher sollten sich auf höhere Kosten für Hardware-Upgrades einstellen, insbesondere bei RAM und SSDs. Es ist fast so, als würde man mit einem alten Bekannten verhandeln – man weiß nie, was einen erwartet.

Die globalen Marktbedingungen machen stabile Preise kaum wahrscheinlich. Das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage könnte bis mindestens 2030 anhalten, und das wird die Landschaft des PC-Markts erheblich verändern. Das Ende günstiger Notebooks, insbesondere im Segment der Einstiegs-PCs unter 500 US-Dollar, scheint vorprogrammiert. Das ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht für Schnäppchenjäger, sondern auch für all jene, die auf erschwingliche Technik angewiesen sind.