Neuer Glanz für Mönchengladbach: Der Hardterbroicher Markt nimmt Formen an
Am Donnerstag, dem 26. Mai 2026, war es endlich soweit: Die Grundsteinlegung für den „Hardterbroicher Markt“ in Mönchengladbach fand statt. Ein Ereignis, das nicht nur die Bauherren, sondern auch zahlreiche Gäste, Stadtvertreter und Akteure zusammenbrachte. Investor Peter Thunissen hatte ein volles Haus, und man spürte die Aufregung in der Luft. Nach einer langen Vorlaufzeit, die von Planungen, Investorenwechseln, Umplanungen und letztlich der Baugenehmigung geprägt war – diese kam am 30. November 2025 – beginnt nun die konkrete Umsetzung des Projekts. Das Ziel? Eine Fertigstellung bis Ende 2027 oder Anfang 2028. Ein ehrgeiziger Zeitrahmen, der durchaus vielversprechend klingt!
Das Areal, das Thunissen als „versteckte Schönheit“ bezeichnete, wurde 2021 erworben und soll ein neues Nahversorgungsangebot mit namhaften Marken wie Rossmann, Lidl und einem Bäckereicafé bieten. Dabei wird auch der soziale Aspekt nicht vernachlässigt: Bezahlbarer Wohnraum zu einem Quadratmeterpreis von 7,85 Euro und barrierefreie Zugänge stehen auf der Agenda. Das klingt nach einer echten Bereicherung für den Stadtteil, dessen Oberbürgermeister Felix Heinrichs die Bedeutung des Projekts für die Stadt betonte. Er sieht den Hardterbroicher Markt als die „neue Mitte“ für die Umgebung. Bezirksbürgermeister Ralf Kremer ist ebenfalls begeistert von der Belebung des Stadtteils.
Herausforderungen und Lösungen
Doch bevor es zu dieser Grundsteinlegung kam, gab es einige Hürden zu überwinden. Ein Rückblick zeigt, dass das Projekt durch die Insolvenz der Firma Jessen KG ins Stocken geraten war. Elmar Spinnen, ein Mitglied der Bezirksvertretung Ost, stellte bereits im Februar 2020 eine Anfrage über den Planungsstand. Trotz der anfänglichen Unsicherheiten fanden sich schließlich mehrere interessierte Investoren, die mit der Unterstützung der Verwaltung an Bord kamen. Die Anpassung des städtebaulichen Vertrages und die Erstellung der Bauantragsunterlagen wurden vorangetrieben, was eine letzte Abstimmung im dritten Quartal 2020 zur Folge hatte.
Architekt Burkhard Schrammen und sein Team können stolz auf die erfolgreiche Planung zurückblicken. Eine der größten Herausforderungen, der Boden, ist mittlerweile gelöst – etwas, das sicher für Erleichterung bei allen Beteiligten gesorgt hat. Und auch in Bezug auf den Bau selbst: Der Bauherr wird das Gebäude behalten und sich um die Instandhaltung kümmern. So ist man auf der sicheren Seite, dass alles gut betreut wird.
Ein neuer Lebensraum für alle
Die Planung sieht nicht nur ein neues Verkaufsangebot vor, sondern auch saubere und sichere Freiflächen sowie einen autofreien Marktplatz, auf dem regelmäßig Märkte stattfinden sollen. Das klingt doch nach einem Ort, an dem sich die Leute gerne aufhalten – vielleicht mit einem frischen Brötchen in der Hand und einem Kaffee in der anderen. Hier wird das Leben pulsen, und man kann sich schon jetzt vorstellen, wie der Platz in ein paar Jahren aussieht: voller Kinder, die spielen, Menschen, die sich unterhalten, und vielleicht der ein oder andere Künstler, der sein Talent präsentiert.
Im Rahmen der Grundsteinlegung wurde zudem eine Zeitkapsel mit Bauplänen, einer tagesaktuellen Zeitung und Münzen einbetoniert. Ein kleiner Blick in die Zukunft, der den nachfolgenden Generationen zeigen soll, wie es einmal war. Ein bisschen wie ein Schatz, der darauf wartet, gehoben zu werden.
In einem größeren Kontext betrachtet, passt dieses Projekt perfekt in die nationale Stadtentwicklungspolitik Deutschlands, die darauf abzielt, Städte und Gemeinden lebenswert und erfolgreich zu halten. Initiativen wie diese schaffen Plattformen für den Austausch über stadtgesellschaftliche und städtebauliche Trends, und es ist schön zu sehen, dass Mönchengladbach hier mit einem so ambitionierten Projekt mitmischen kann.
Der Hardterbroicher Markt könnte also ein echter Glücksgriff für die Region werden – wir dürfen gespannt sein, wie sich alles entwickeln wird!
