Der Güstrower Marktplatz, ein Ort, der schon so viel erlebt hat, steht kurz vor einem neuen Kapitel. Nach fast drei Jahren harter Arbeit sind die Sanierungsarbeiten fast abgeschlossen, und die Vorfreude auf die offizielle Eröffnung ist spürbar. Im Juni 2026 wird der Platz, der lange Zeit in einem nicht gerade einladenden Zustand war, endlich in neuem Glanz erstrahlen. Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf etwa 6,4 Millionen Euro, und die Stadt kann stolz auf die erhaltenen Städtebaufördermittel von 1,2 Millionen Euro aus Bund und Land blicken. Ein richtiges Kraftakt, der sich aber definitiv lohnen wird!

Besonders spannend wird der Tag der Städtebauförderung am 9. Mai 2026. Um 10:30 Uhr wird das Wasser im Borwinbrunnen zum ersten Mal sprudeln, und das mit einem beeindruckenden Wasserspiel, das aus zwölf Düsen besteht. Um 11 Uhr wird die offizielle Eröffnung auf dem Markt stattfinden, ein Moment, auf den die Güstrower und alle Besucher schon lange warten. Neben den Feierlichkeiten wird es auch einen Quartiersfest der Diakonie in der Schnoienstraße geben, Rundgänge zur Stadtentwicklung und Einblicke ins Rathaus — also ein buntes Programm für jeden Geschmack.

Neues Leben für den Marktplatz

Die alte Marktinfrastruktur war alles andere als barrierefrei. Viele der Versorgungsleitungen und die Kanalisation waren veraltet, was nicht nur die Nutzung des Marktes erschwerte, sondern auch die Attraktivität des Platzes beeinträchtigte. Mit den neuen Leitungen kann der Marktplatz nun flexibel für Wochenmärkte und verschiedene Veranstaltungen genutzt werden. Ursprünglich war die Fertigstellung für August 2025 geplant, aber einige Tiefbauprobleme und archäologische Funde sorgten für Verzögerungen. Das ist manchmal eben so, aber die Neugestaltung wird die Lebensqualität in Güstrow deutlich steigern!

Die Sanierungsmaßnahme begann am 21. August 2023 mit den Tiefbauarbeiten im ersten Teilbauabschnitt zwischen Hageböcker Straße und Domstraße. Die Bauzeit wird voraussichtlich bis Dezember 2025 dauern. Während dieser Zeit hat sich der Wochenmarkt umorganisieren müssen: Stände zur Mittagsversorgung bleiben auf dem Markt, doch die restlichen Stände sind in den Pferdemarkt umgezogen. Es gibt zwar begrenzte Platzmöglichkeiten dort, aber die Wochenmarktzeiten bleiben wie gewohnt: Dienstags und donnerstags von 9 bis 18 Uhr und samstags von 8 bis 12 Uhr — das ist doch eine gute Nachricht für alle frischen Gemüse-Liebhaber!

Städtebauförderung als Motor der Entwicklung

Ein Blick auf die Städtebauförderung zeigt, dass solche Projekte nicht nur in Güstrow stattfinden. Seit über 50 Jahren unterstützt der Bund die nachhaltige Stadtentwicklung in Deutschland. Für das Jahr 2024 stehen 790 Millionen Euro zur Verfügung, um Innenstädte und Ortszentren zu stärken und sozial benachteiligte Quartiere aufzuwerten. Die Förderziele sind klar: nachhaltige städtebauliche Strukturen schaffen, insbesondere in Gebieten mit Funktionsverlusten wie leerstehenden Wohnungen. Und seit 2020 sind Klimaschutzmaßnahmen sogar Voraussetzung für alle Förderprogramme. Das zeigt, dass auch die Stadtentwicklung im Zeichen des Klimawandels nicht stehenbleiben kann.

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Die Vielfalt der Programme, die das Leben in Städten bereichern sollen, ist enorm. Von „Lebendige Zentren“ über „Sozialer Zusammenhalt“ bis hin zu „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ — all diese Initiativen tragen dazu bei, dass Städte wie Güstrow nicht nur modernisiert, sondern auch lebendig bleiben. Güstrow hat seit 1991 insgesamt rund 120 Millionen Euro an Städtebaufördermitteln genutzt, was zeigt, wie wichtig diese Unterstützung für die Entwicklung der Stadt ist. Es bleibt also spannend, wie sich der Güstrower Marktplatz in den kommenden Jahren entwickeln wird! Die Zukunft sieht vielversprechend aus.