Gesundheitsinvestments im Aufschwung: DACH-Region als Hotspot für Healthcare-Aktienfonds
Heute ist der 28.04.2026 und der Markt für Healthcare-Aktienfonds in der DACH-Region blüht regelrecht auf. Mit einem Gesamtvolumen von 60,56 Milliarden Euro zeigt dieser Sektor, dass Gesundheit nicht nur ein wichtiges Gut, sondern auch ein lukrativer Investitionsbereich ist. Das Angebot reicht von globalen Standardwerten bis hin zu spezialisierten Medizintechnik- und Digital-Health-Ansätzen. In der DACH-Region gibt es 76 Fondshäuser, die insgesamt 124 verschiedene Strategien anbieten, darunter 96 klassische Fonds und 28 ETFs.
Besonders bemerkenswert ist, dass rund 21 % der Fondshäuser über 80 % des gesamten Marktvolumens kontrollieren. Dabei beläuft sich das Volumen der klassischen Fonds auf 45,5 Milliarden Euro, während die ETFs mit 15,06 Milliarden Euro ebenfalls einen beachtlichen Teil des Marktes ausmachen. Die Analyse basiert auf den Morningstar-Kategorien: Sector Equity Healthcare, und zeigt auf, wie vielfältig und dynamisch dieser Sektor ist.
Die Rolle der Sektor-ETFs
Sektor-ETFs bieten Anlegern die Möglichkeit, gezielt in spezifische Teile der Volkswirtschaft zu investieren, und der Gesundheitssektor ist dabei keine Ausnahme. Der „Global Classification Standard“, der von MSCI und S&P verwendet wird, unterteilt die Volkswirtschaft in 11 Sektoren und 68 Industrien, was eine präzise Analyse der Unternehmen ermöglicht. Diese Analyse berücksichtigt Umsatz- und Gewinnquellen sowie die öffentliche Wahrnehmung der Unternehmen.
Die jährliche Gesamtkostenquote (TER) für Gesundheitswesen-ETFs bewegt sich zwischen 0,18 % und 0,68 %. Besonders hervorzuheben sind einige beispielhafte ETFs, die sich in der Gesundheitsbranche etabliert haben: Der Xtrackers MSCI World Health Care UCITS ETF mit einer Fondsgröße von 2.699 Millionen Euro und einer TER von 0,25 %, sowie der Amundi MSCI World Health Care UCITS ETF EUR Acc, der 678 Millionen Euro verwaltet und eine TER von 0,30 % aufweist. Diese und weitere ETFs bieten Anlegern die Möglichkeit, regelmäßig, oft sogar ohne Depotgebühren, in Gesundheitswesen-ETFs zu investieren.
Vielfalt der Investmentmöglichkeiten
Die Vielfalt der verfügbaren Gesundheitswesen-ETFs ist beeindruckend. Sie umfassen nicht nur Gesundheitsdienstleister und Gerätehersteller, sondern auch Technologieunternehmen sowie Firmen in der Arzneimittel- und Biotechnologieforschung. Für diejenigen, die ein spezifisches Interesse haben, gibt es auch spezielle Themen-ETFs, die Teilbereiche wie Biotechnologie und Cannabis abdecken. Eine detaillierte Übersicht über die verfügbaren Gesundheitswesen-ETFs und deren Merkmale lässt sich in einer Tabelle finden, die Informationen zu Fondsgröße, TER, Auflagedatum, Ertragsverwendung und Replikationsmethode zusammenfasst.
Die Möglichkeit, ETF-Sparpläne ab bereits 1 Euro monatlich bei bestimmten Brokern abzuschließen, macht das Investieren in diesen Sektor für viele zugänglich. Dabei sollten Anleger jedoch beachten, dass neben den Gebühren der Online Broker zusätzliche Kosten anfallen können.
Für weitere Informationen und um die richtigen Gesundheitswesen-ETFs zu vergleichen, empfiehlt sich ein Blick auf die Website ETF Capital. Dort gibt es umfassende Vergleichsmöglichkeiten, die Anlegern helfen, die besten Entscheidungen zu treffen.
