Fox erwirbt Roku für 22 Milliarden Dollar: Ein Wendepunkt im Streaming-Markt
Heute ist der 15.06.2026 und die Medienlandschaft wird mal wieder auf den Kopf gestellt! Fox hat soeben den Streaming-Anbieter Roku für satte 22 Milliarden US-Dollar übernommen. Ja, genau, richtig gehört: 22 Milliarden! Das entspricht einem Angebotspreis von 160 US-Dollar pro Roku-Anteilsschein. Ein wirklich beeindruckender Deal, der nicht nur die Akteure im Streaming-Markt, sondern auch viele Anleger aufhorchen lässt.
Der Deal umfasst auch Schulden, was das Gesamtvolumen auf besagte 22 Milliarden US-Dollar hebt. Fox plant, die Finanzierung auf gemischte Weise zu stemmen: Teils in bar – 96 US-Dollar pro Aktie – und teils durch die Ausgabe von 0,9693 eigenen Fox-Aktien pro Roku-Anteil. Das klingt nach einem durchdachten Plan! Allerdings fiel die Fox-Aktie direkt nach der Ankündigung um rund 13 Prozent, während die Roku-Aktien, die zuvor um 20 Prozent gestiegen waren, vorbörslich leicht zulegten. Da sieht man mal, wie volatil der Aktienmarkt sein kann!
Ein strategischer Schritt
Fox-CEO Lachlan Murdoch hat sich in einer Mitteilung zur Übernahme geäußert und spricht von einer Zusammenführung von Live-TV-Inhalten und einer führenden Plattform. Diese Vision könnte Fox helfen, sich im immer stärker umkämpften Streaming-Markt zu behaupten. Schließlich hat Fox im Jahr 2020 bereits den Streaming-Anbieter Tubi übernommen. Die Übernahme von Roku könnte die nächste logische Stufe in der Expansion des Unternehmens sein.
Roku, 2002 gegründet, hat sich als Anbieter von Streaming-Geräten und einem eigenen Streaming-Dienst etabliert. Im Jahr 2025 erzielte Roku einen Umsatz von 4,7 Milliarden Dollar – das ist eine Menge Holz! Wenn man bedenkt, dass die Streaming-Branche boomt und auch in Deutschland immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist dieser Deal von strategischer Relevanz. Fox, das auch zum Nachrichtenkonzern News Corp gehört, hat mit dieser Übernahme die Möglichkeit, sein Portfolio erheblich zu erweitern.
Die deutsche Streaming-Landschaft
<pWenn wir einen Blick auf den deutschen Streaming-Markt werfen, zeigt sich ein ähnliches Bild des Wachstums und der Diversifizierung. Die 2010er-Jahre waren entscheidend, als Netflix im September 2014 in Deutschland an den Start ging. Die ersten Eigenproduktionen von Netflix fanden erst später ihren Weg nach Deutschland – die Exklusivrechte lagen zu Beginn bei Sky Deutschland. Abonnenten mussten also auf die Anschlussausstrahlung warten, was nicht gerade ideal war.
In Deutschland gibt es verschiedene Geschäftsmodelle, die das Streaming prägen. Da wären zum Beispiel Subscription-Video-on-Demand (SVoD), wo man monatlich für Inhalte zahlt, oder Transactional-Video-on-Demand (TVoD), bei dem man für jede Einzelausleihe bezahlt. Auch die öffentlich-rechtlichen Sender haben ihre Mediatheken, wo Inhalte dank des Rundfunkbeitrags verfügbar sind. ARD und ZDF haben kürzlich ihre Mediatheken enger verzahnt – da tut sich was!
Private Anbieter wie RTL und ProSiebenSat.1 haben ebenfalls ihre Angebote erweitert. RTL+ bietet sowohl werbefinanzierte als auch kostenpflichtige Inhalte an, während ProSiebenSat.1 mit Joyn auf dem Werbefinanzierungsweg unterwegs ist. Es ist also kein Wunder, dass Sky Deutschland über den Kauf von RTL Deutschland nachdenkt – das könnte den Streaming-Markt in Deutschland gehörig aufmischen!
Die internationale Konkurrenz schläft nicht. Neue Dienste wie Paramount+, Disney+ und Apple TV+ sind erst kürzlich auf den Markt gekommen und haben die Landschaft weiter diversifiziert. Man kann sich also vorstellen, dass die Übernahme von Roku durch Fox nicht nur Auswirkungen auf die US-amerikanische, sondern auch auf die europäische und speziell die deutsche Streaming-Szene haben könnte. Die Frage bleibt: Wie wird sich dieser Markt weiterentwickeln? Wir bleiben gespannt!
