Am 28. Mai 2026 wurde in Prenzlau ein ganz besonderes Jubiläum gefeiert: Die Medizinische Schule Uckermark hat ihren 70. Geburtstag begangen! Hunderte von Gästen, darunter Wegbegleiter, Mitstreiter, Kooperationspartner sowie ehemalige Lehrkräfte und Schüler, fanden sich im Festsaal ein, um dieses bedeutende Ereignis gebührend zu würdigen. Die Leiterin der Schule, Ilona Thiedig, empfing die Anwesenden herzlich und eröffnete die Feierlichkeiten.

Die Grußworte, die von Staatssekretärin Friederike Haase, Landrätin Karina Dörk (CDU) und Bürgermeister Marek Wöller-Beetz (CDU) gehalten wurden, waren nicht nur formell, sondern auch voller Anerkennung für die wertvolle Arbeit der Schule. Haase hob hervor, wie wichtig die Institution für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Anpassungsfähigkeit an sich wandelnde Anforderungen in der Medizin und Pflege ist. Dörk wiederum würdigte die Schule als herausragendes Bildungszentrum mit einem exzellenten Ruf – und das ist nicht einfach nur Geschwätz! Ihr Fokus auf menschliche Zuwendung in der Ausbildung ist entscheidend. Wöller-Beetz stellte die beeindruckenden Vermittlungsquoten der Absolventen heraus: Alle Pflegefachkräfte finden einen Job! Und auch 90 Prozent der Helfer sind schnell untergebracht. Das ist doch fantastisch, oder?

Ein Rückblick auf 70 Jahre Erfolgsgeschichte

Ilona Thiedig ließ die Geschichte der Schule Revue passieren. 1956 gegründet, hat sich die Ausbildung und Weiterbildung im Pflegebereich über die Jahre enorm weiterentwickelt. Heinrich Jacobi, der Vorstandsvorsitzende des Schulvereins, bestätigte die solide Basis für zukünftige Entwicklungen – und das gerade in Zeiten, in denen Pflegeberufe so gefragt sind wie nie zuvor. Die Schule hat aktuell eine Kapazität von 280 Schüler-Plätzen und beschäftigt 16 Lehrkräfte sowie fünf Verwaltungsmitarbeiter. Und es stehen sogar zwei neue Lehrkräfte in den Startlöchern. Ein weiterer Schritt in die Zukunft!

Die Angebote der Medizinischen Schule Uckermark sind vielfältig. Neben der dreijährigen Vollzeitausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann gibt es auch die Möglichkeit, eine Ausbildung zur Altenpflegehilfe in Voll- oder Teilzeit zu absolvieren. Jedes Jahr wird das Fort- und Weiterbildungsangebot aktualisiert, weshalb sich Fachkräfte im Gesundheitswesen regelmäßig weiterbilden können. Praxisnahe Module, wie Wundversorgung oder Demenzbetreuung, werden vor Ort und auch online über die Moodle-Lernplattform angeboten. So ist die digitale Anmeldung sowie der Zugriff auf Kursmaterialien ein Kinderspiel.

Ein Ort der Begegnung

Die enge Zusammenarbeit mit regionalen Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und Pflegediensten ist ein weiterer Grund, warum die Schule als zentrale Anlaufstelle für Pflegeberufe in der Region Prenzlau und Uckermark gilt. Regelmäßige Veranstaltungen wie Berufemessen ermöglichen den Austausch zwischen Auszubildenden und potenziellen Arbeitgebern, was sicherlich auch zur hohen Vermittlungsquote beiträgt. Praktische Erfahrungen werden durch begleitete Praktika und gezielte Praxisanleitungen unterstützt – und das mit bereitgestellten Unterlagen und Formblättern. Es ist wie ein Netzwerk, das sich ständig weiterentwickelt und wächst.

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Im Festzelt wurde das Jubiläum gebührend gefeiert. Eine große Geburtstagstorte, ein leckeres Büfett und musikalische Unterhaltung durch das Duo Tatjana und Timo sorgten für eine fröhliche Atmosphäre. Man konnte die Freude förmlich riechen und das Lachen der Gäste war ansteckend. Ein schöner Tag, der zeigt, wie wichtig es ist, die Menschen zu feiern, die sich täglich für andere einsetzen und dabei selbst nicht selten im Hintergrund agieren.