Heute ist der 15.06.2026, und es gibt Neuigkeiten aus der Welt der Bitcoin-Investitionen, die uns alle aufhorchen lassen. Michael Saylor und sein Unternehmen Strategy haben zwischen dem 8. und 14. Juni 2023 satte 1.586 Bitcoin für rund 100 Millionen US-Dollar gekauft. Der durchschnittliche Kaufpreis? 63.024 Dollar pro Bitcoin. Damit hat Strategy seine Bitcoin-Reserve auf beeindruckende 846.842 BTC ausgebaut, was mehr als 4% der maximalen Bitcoin-Menge von 21 Millionen Coins entspricht. Das ist schon eine ordentliche Hausnummer!

Die gesamte Anschaffungskosten der Bitcoin-Bestände belaufen sich nun auf etwa 64,07 Milliarden Dollar, was die Strategie von Saylor zu einem der größten Bitcoin-Experimente weltweit macht. Doch die Geschichte ist nicht nur von Zuwächsen geprägt. Der Bitcoin-Wert ist auf etwa 56,5 Milliarden Dollar gesunken, was bedeutet, dass Strategy einen Buchverlust von über 7,5 Milliarden Dollar hinnehmen musste. Ein Rückgang um fast 12 Prozent – das tut schon weh, oder? Noch dazu fiel der Bitcoin-Preis Ende Mai 2026 unter die 75.000-Dollar-Marke, was die Position von Strategy erstmals ins Minus drückte.

Eine Strategie mit vielen Facetten

Saylor hat seit dem ersten Kauf im August 2020 insgesamt 112 Käufe getätigt und nur einmal verkauft. Das war ein ganz schöner Ritt! Der erste Kauf war am 10. August 2020, als Strategy 21.454 BTC zu einem Preis von 11.652 US-Dollar pro Coin erwarb. Und dann, am 25. November 2024, kam der größte Einzelkauf: 55.500 BTC für 97.862 US-Dollar. Ein mutiger Schritt! Aber auch das hat seinen Preis. Die MSTR-Aktie notiert derzeit unter dem Wert der gehaltenen Bitcoin, mit einem mNAV von 0,73. Ein echtes Dilemma für Anleger.

Um die Käufe zu finanzieren, verkauft Strategy eigene Aktien. Kürzlich wurden 1.732.553 MSTR-Aktien verkauft, was rund 209 Millionen Dollar einbrachte. Der Bitcoin-Bestand pro Aktie liegt aktuell bei 0,0022 Bitcoin. Und jetzt wird’s spannend: Anfang Juni 2026 hat Strategy 32 Bitcoin verkauft, um eine Dividende für die Vorzugsaktien zu bedienen. Das ist ein echter Bruch mit der früheren Strategie, niemals zu verkaufen. Kritiker warnen vor einer dauerhaften Aktienausgabe und den damit verbundenen hohen Dividendenlasten. Aber die Befürworter argumentieren, dass jede Emission Wert schafft, solange der Bitcoin-Bestand pro Aktie steigt. Ein ständiges Hin und Her!

Der Blick in die Zukunft

2026 ist ein Jahr, in dem Verkäufe und Dividendenpuffer für die Anleger wichtiger werden. Strategy hat sich von einem Softwareunternehmen zu einem Bitcoin-Treasury-Unternehmen gewandelt. Aber die Frage bleibt: Wie wird sich die Strategie von Saylor weiterentwickeln? Michael Saylor selbst setzt die Bitcoin-Treasury-Strategie fort, auch wenn Skepsis am Markt herrscht. Es wird spannend zu beobachten, ob die Strategie auf lange Sicht tragfähig ist, insbesondere in einem Jahr, das als Stresstest für die Fähigkeit von Strategy gesehen wird, Bitcoin zu akkumulieren und gleichzeitig die Aktionäre nicht zu verwässern.

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Unternehmen weltweit betrachten Bitcoin mittlerweile als strategisches Instrument, das über bloße finanzielle Aspekte hinausgeht. Der Bitcoin-Markt hat in der Vergangenheit Benchmarks wie den S&P 500 und Gold deutlich outperformt. Auch die Swiss Bitcoin Conference 2025 hat die Rolle von Bitcoin in Bezug auf Prozessinnovation und Wettbewerbsvorteile diskutiert. Es ist klar, dass Unternehmen eine Bitcoin-Strategie entwickeln sollten, um ihre Kapitalmarktfähigkeit zu gewährleisten und die Kostenstruktur zu verbessern.

Ob nun als Schutz gegen Inflation oder zur Senkung der Eigenkapitalkosten – Bitcoin bietet zahlreiche Möglichkeiten. Doch das größere Risiko für Unternehmen könnte oft das Nicht-Handeln sein. Und so bleibt es spannend, wie Strategy und andere Unternehmen in der DACH-Region mit den Herausforderungen rund um Bitcoin umgehen werden. Die Zeit wird zeigen, ob Saylor und sein Team die richtigen Entscheidungen treffen.