UniCredit setzt mit My Business World POS neue Maßstäbe für kleine Unternehmen
Heute ist der 4.07.2026 und in der Welt der kleinen Unternehmen tut sich was! UniCredit hat mit ihrer neuen digitalen Lösung „My Business World POS“ einen echten Volltreffer gelandet. Diese maßgeschneiderte POS-Lösung, die speziell für italienische Kleinunternehmen und Selbstständige gedacht ist, wird ab 2025 auf den Markt kommen. Das System ist mehr als nur ein einfaches Kassenterminal. Es fungiert als zentrale Schaltstelle für Zahlungen, Kassenfunktionen und Auswertungen. So können Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleister wie Friseure oder Gesundheitsstudios endlich die Kontrolle über ihre Zahlungsabläufe übernehmen.
Die Basisversion von My Business World POS kommt mit einem kompakten Kartenterminal, das über einen Touchscreen verfügt. Hier können Kartenzahlungen, kontaktloses Bezahlen und sogar Zahlungen über Smartphone-Wallets getätigt werden. Das Beste daran? Händler müssen keine zusätzliche Software erwerben, um Rechnungen zu erstellen oder Tagesabschlüsse digital einzusehen. Im Grunde genommen: alles an einem Ort! Die Lösung ist modular aufgebaut, sodass jeder Kunde genau die Bausteine auswählen kann, die er benötigt. Und das alles verknüpft mit dem UniCredit-Geschäftskonto – eine praktische Sache!
Technische Raffinessen und Gebühren
Technisch gesehen ist das System gut ausgestattet. Ein kompaktes Terminal mit Kartenleser, PIN-Pad und einem berührungsempfindlichen Display macht das Bezahlen zum Kinderspiel. Die Verbindung kann über LAN, WLAN oder Mobilfunk erfolgen und erfüllt die aktuellen Sicherheitsstandards, einschließlich EMV-Chiptechnologie und Datenverschlüsselung. UniCredit hat sich zudem mit Payment-Dienstleistern zusammengetan, um die Kartentransaktionen reibungslos abzuwickeln. Aber wie sieht es mit den Kosten aus? Die einmaligen Gerätekosten variieren zwischen 150 € und 1.800 €, je nachdem, ob es sich um ein mobiles oder stationäres Kassensystem handelt. Und was die laufenden Gebühren betrifft, die für die Kartenakzeptanz anfallen, die liegen in der Regel zwischen 0,5 und 2,5 % pro Transaktion. Das Preismodell kombiniert einmalige Kosten mit laufenden Gebühren, was in einem hart umkämpften Markt durchaus sinnvoll ist.
Das Marktumfeld für POS-Systeme ist kein Zuckerschlecken. Die Konkurrenz durch spezialisierte Zahlungsdienstleister und Fintechs ist stark. Daher zielt UniCredit darauf ab, durch Benutzerfreundlichkeit, Zuverlässigkeit und Support zu punkten. Wenn man bedenkt, dass einige Anbieter sogar kostenfreie Basisversionen anbieten, ist es umso wichtiger, sich durch Qualität abzuheben. In der Regel beginnen die Preise für erweiterte Funktionen wie Lagerverwaltung oder umfangreiche Berichte bei etwa 30 € pro Monat. Wenn man in spezialisierte Systeme investiert, können die Kosten sogar bis zu 360 € monatlich betragen. Das ist schon eine Ansage!
Ein Blick auf die Zukunft
Wie sieht die Zukunft des Bezahlens im Einzelhandel aus? Eine Studie des EHI zeigt interessante Entwicklungen im Bereich der Zahlungsarten. Bargeld, girocard, SEPA-Lastschrift, Kreditkarten und internationale Debit-Schemes sind nach wie vor gefragt. Besonders spannend ist die steigende Nachfrage nach mobilen Transaktionen und Bargeld am PoS. Die Zahl der physischen Einkäufe hat das Vor-Corona-Niveau erreicht! Das zeigt, dass die Menschen wieder mehr in Geschäften kaufen, und das ist für viele kleine Händler eine willkommene Nachricht.
Die Erhebung umfasst 499 Unternehmen aus 35 Branchen und deckt ein enormes Spektrum ab, von Umsatzanteilen bis hin zu Gebührenstrukturen. Ein Merkmal, das nicht unerwähnt bleiben sollte: Die Nachfrage nach Bargeldauszahlungen am PoS – auch bekannt als „Cash Back“ – bleibt stark. Das lässt sich wohl mit der generellen Skepsis gegenüber digitalen Zahlungsmethoden erklären. Die Investitionspläne in technische Infrastrukturen und die Relevanz von Kundenbindungssystemen sind ebenfalls interessante Punkte, die in den kommenden Jahren zu beobachten sind.
In der dynamischen Welt der Zahlungsverkehrstechnologien bleibt es spannend. UniCredit geht mit ihrer modularen Lösung neue Wege und könnte damit für viele kleine Händler und Dienstleister eine echte Erleichterung bringen. Die Zukunft des Bezahlens hat gerade erst begonnen!
