Heute ist der 19.07.2026 und die Lage bei Intuit könnte spannender nicht sein. Die Aktie des Unternehmens, das viele von uns vor allem durch TurboTax und QuickBooks kennen, hat in letzter Zeit ordentlich Federn gelassen. Von einem Hoch von etwa $840 ist der Kurs auf aktuell $291.09 gefallen. Das sind mehr als 55% Verlust und ein Rückgang von satten 60,92% am 25. Juni 2026 – eine regelrechte Achterbahnfahrt für Anleger.

Die Analysten sind sich nicht einig. Während das Konsensziel noch bei etwa $430 liegt, zeigt das TIKR Bewertungsmodell einen Basisfall von ~$506 an, was eine mögliche Gesamtrendite von rund 74% über die nächsten vier Jahre impliziert. Irgendwie komisch, dass so viel Potenzial in einem Unternehmen steckt, das doch anscheinend gerade in der Krise steckt. Die annualisierte IRR liegt bei etwa 15% pro Jahr – ein Lichtblick, wenn man bedenkt, wie die Stimmung gerade ist.

Das Umsatzwachstum und die Herausforderungen

Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass Intuit trotz der Turbulenzen weiterhin stark wirtschaftet. Für das Geschäftsjahr 2026 wird ein Umsatz zwischen $21.341B und $21.374B prognostiziert – das bedeutet ein Wachstum von rund 13%. Besonders TurboTax Live wird ein kräftiges Wachstum von etwa 36% auf ~$2.8 Milliarden verzeichnen. Das muss man erst einmal schaffen!

Auf der anderen Seite stehen auch die Herausforderungen. Die Restrukturierung, die eine Entlassung von 17% der Belegschaft umfasst, ist ein deutliches Zeichen dafür, dass das Unternehmen nicht nur auf Rosen gebettet ist. Zudem gibt es Bedenken hinsichtlich der disruptiven Technologie im Bereich Künstliche Intelligenz. Die Analysten haben hier gespaltene Meinungen – einige sehen das Risiko, dass TurboTax und andere Produkte durch KI gefährdet sind.

Der Blick in die Zukunft

Interessanterweise wird Intuit mit dem 13-fachen des vergangenen Free Cash Flow gehandelt. Historisch gesehen lag das KGV aber zwischen 35 und 39. Der aktuelle Kurs bewertet die Aktie mit etwa dem 14-fachen der nicht-GAAP-Gewinnprognose für 2026. Wie gesagt, es gibt Licht und Schatten. Der Markt scheint den Rückgang als ein ernsthaftes Problem zu betrachten und nicht einfach als eine vorübergehende Stimmungsschwankung.

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Mit einem Free Cash Flow von über $6 Milliarden für FY2025 könnte Intuit trotzdem die Kurve kriegen. Die Einführung von Intuit Assist, einer generativen KI-Schicht, auf mehreren Plattformen könnte einen neuen Impuls geben. Ob das ausreicht, um das Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen? Die kommenden Monate werden zeigen, ob die Analysten mit ihren optimistischen Prognosen recht behalten.

Die Frage bleibt, ob Intuit die nötigen Schritte unternehmen kann, um sich in einem sich schnell verändernden Markt zu behaupten. Es bleibt spannend und wir dürfen nicht vergessen: In der Welt der Finanzen kann es oft schnell gehen. Wer weiß, vielleicht steht der nächste Höhenflug schon vor der Tür!