Am 24. Juni fand in Hanoi eine spannende Konferenz des Lenkungsausschusses zur Umstellung des Steuerverwaltungsmodells statt. Mit dabei war auch Herr Nguyen Xuan Luu, der stellvertretende Vorsitzende des Volkskomitees von Hanoi. Das Ziel der Versammlung? Eine umfassende Bewertung der Steuerverwaltung nach der Abschaffung der Pauschalsteuer und die Festlegung der zukünftigen Aufgaben. Es ist kein Geheimnis, dass die Digitalisierung in der Steuerverwaltung ein heißes Thema ist – und hier wird ordentlich angepackt!

Wusstest du, dass 98 % der Geschäftshaushalte in Hanoi mittlerweile über elektronische Transaktionskonten verfügen? Das ist ein gewaltiger Fortschritt! In den ersten sechs Monaten des Jahres wurden gleich drei thematische Treffen und 521 Gespräche mit Behörden organisiert. Eine städtische Arbeitsgruppe sowie 25 lokale Gruppen unterstützen aktiv die Geschäftsfamilien. Besonders bemerkenswert sind die intensiven Kampagnen: 60 Tage für die Umstellung auf deklarationsbasierte Besteuerung, 45 Tage zur Datenbereinigung und 55 Tage zur Unterstützung von Kleinunternehmen. Da wird nicht gekleckert, da wird geklotzt!

Schulungen und Unterstützung für Unternehmer

Über 1.320 Schulungen mit rund 300.000 Teilnehmern wurden durchgeführt! Das ist eine Menge Wissen, das da in die Köpfe der Unternehmer fließt. Fast 520.000 Leitfäden und 1,92 Millionen Informationsbroschüren wurden verteilt – da kann man schon mal den Überblick verlieren! Außerdem gab es über 68.500 persönliche und Online-Beratungen, um die 42.500 Anfragen von Steuerzahlern zu beantworten. Und nicht zu vergessen: 2.200 mobile Anlaufstellen wurden in Märkten und Wohngebieten eingerichtet, die etwa 230.000 Geschäftsbetriebe unterstützen.

Die Zahlen sind eindrucksvoll: Rund 98 % der Gewerbebetriebe haben die eTax Mobile-App installiert. Damit werden alle Steuererklärungen fristgerecht eingereicht. Zudem zahlen bereits 60 % der Haushalte ihre Steuern elektronisch, und 90,65 % der nutzungspflichtigen Haushalte sind für elektronische Rechnungen registriert. Ein echtes Zeichen der Zeit!

Der Blick nach Deutschland: E-Rechnung als Zukunftsmodell

<pAber auch Deutschland hat seine eigenen Pläne in der Pipeline. Ab dem 1. Januar 2025 wird die E-Rechnung verpflichtend, und das nicht ohne Grund. Die Digitalisierung in der deutschen Wirtschaft soll gefördert werden, um Prozesse im Rechnungswesen zu vereinfachen und Fehler zu vermeiden. Die Einführung eines Meldesystems zur elektronischen Übermittlung von Rechnungsangaben ist ebenfalls geplant. Ein Schritt in die richtige Richtung!

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Allerdings gibt es auch hier Regeln, die es zu beachten gilt. Rechnungen müssen im strukturierten elektronischen Format ausgestellt werden – einfache PDFs sind dann passé. Und auch wenn Kleinunternehmer und bestimmte Leistungen von der Pflicht ausgenommen sind, müssen die meisten Unternehmen bis 2025 fit für die E-Rechnung sein. Ein ganzer Rattenschwanz an Änderungen, die die Unternehmen auf die Probe stellen werden.

Die Herausforderungen meistern

Die Notwendigkeit der E-Rechnung ist klar. 95 Prozent der Teilnehmer an einer Umfrage haben die Bedeutung präziser Datenqualität als wichtig oder sehr wichtig eingestuft. Unternehmen haben bereits erste Maßnahmen initiiert, aber die Zeit drängt. Bis zum Stichtag ist es entscheidend, die passenden Weichen zu stellen. Bei weniger komplexen Anforderungen kann man bestehende Systeme nutzen, während bei komplexeren Herausforderungen der Kauf spezialisierter Software oder die Unterstützung durch Experten ratsam ist.

Um den Unternehmen den Einstieg zu erleichtern, werden Workshops angeboten, die sich mit den Essentials der E-Rechnung, der Analyse der IT-Infrastruktur und der strategischen Weichenstellung befassen. Das Ziel? Den Unternehmen dabei helfen, sich optimal auf die Herausforderungen vorzubereiten. Wenn das mal nicht ein Schritt in die digitale Zukunft ist!

So, während Hanoi mit vollem Elan die Steuerverwaltung modernisiert und Deutschland sich auf die E-Rechnung vorbereitet, bleibt abzuwarten, wie sich diese Entwicklungen auf die kleinen Unternehmen auswirken. Eines ist klar: Die Digitalisierung ist nicht mehr aufzuhalten, und wer nicht mitzieht, könnte schnell ins Hintertreffen geraten. Die Zukunft gehört den Digitalen!