In Coburg stehen spannende Zeiten an! Zwei Sanierungsprojekte an Schulen sollen das Bildungsumfeld nachhaltig verbessern. Betroffen sind die Staatliche Realschule Coburg I, auch bekannt als CO I, und das Albertinum. Am Mittwoch wird im Bausenat über die ersten Pläne entschieden. Da kann man nur hoffen, dass alles zügig vorangeht, denn die CO I am Glockenberg benötigt dringend den vierten Bauabschnitt. Das Gebäude, das schon im Jahr 1957 das erste Mal seine Pforten öffnete, hat eindeutig die Zeit hinter sich gelassen und ist sanierungsbedürftig. Bisher wurden immerhin die Toiletten in den Unter-, Erd- und Obergeschossen erneuert, aber das ist natürlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die letzten größeren Umbau- und Erweiterungsarbeiten wurden immerhin schon vor 15 Jahren abgeschlossen, das heißt, da ist viel Luft nach oben!

Der vierte Bauabschnitt umfasst die grundlegende Erneuerung des Gebäudeteils A. Hier muss kräftig Hand angelegt werden, um modernen Standards gerecht zu werden. Es ist nicht nur wichtig, dass die Schüler in einem ansprechenden Ambiente lernen, sondern auch, dass die Infrastruktur den Anforderungen des digitalen Zeitalters gerecht wird. In einer Welt, in der Bildung immer digitaler wird, muss auch der Raum dafür optimiert werden. Das ist nicht nur ein finanzieller Aufwand, sondern auch eine Chance, eine neue Generation von Lernenden optimal zu fördern.

Digitalpakt 2.0 – Ein Schritt in die Zukunft

Und genau hier kommt der Digitalpakt 2.0 ins Spiel. Am 18. Dezember 2025 einigten sich die Bildungsminister aller 16 Bundesländer und Bundesbildungsministerin Karin Prien auf diesen zukunftsweisenden Plan. Mit insgesamt 5 Milliarden Euro, die bis 2030 in die Bildungsmodernisierung fließen sollen, wird hier ein echtes Zeichen gesetzt – zur Hälfte finanziert durch Bund und Länder. Der Bund steuert 2,5 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ bei. Das ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht der Bürokratie, sondern auch eine klare Ansage: Digitale Bildung für alle, egal wo sie wohnen!

Der Digitalpakt 2.0 folgt auf den vorhergehenden Digitalpakt Schule, der von 2019 bis 2024 lief und bereits 6,5 Milliarden Euro Bundesmittel in die Hand nahm. Fast alle Schulen in Deutschland konnten von diesen Mitteln profitieren, und die Zahlen sprechen für sich: 97 Prozent der verfügbaren Mittel wurden gebunden. Das hat zu einem Modernisierungsschub geführt, der dringend notwendig war, um digitale Infrastrukturen aufzubauen, WLAN auszubauen und moderne Endgeräte anzuschaffen.

Für die Schulen in Coburg, wie die CO I, werden solche Maßnahmen immer wichtiger. Der Digitalpakt 2.0 zielt darauf ab, digitale Lernumgebungen aufzubauen, die nicht nur den Schülern, sondern auch den Lehrkräften zugutekommen. Die Fortbildung der Lehrkräfte wird gestärkt, und darauf können wir nur hoffen, dass es auch in Coburg ein großes Thema wird. Schließlich ist es für die digitale Transformation im Unterricht unerlässlich, dass die Lehrer bestens vorbereitet sind.

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Die kommenden Entscheidungen im Bausenat sind also nicht nur ein weiterer Schritt in Richtung einer sanierungsbedürftigen Schule, sondern auch ein Zeichen dafür, dass Bildung in Coburg und darüber hinaus einen hohen Stellenwert hat. Hier wird in die Zukunft investiert, und das ist eine positive Nachricht für alle Beteiligten.