Heute ist der 25.07.2026 und die Pöringer Gruppe hat sich, ganz im Sinne des Fortschritts, wieder einmal auf die Fahne geschrieben, die Wasserversorgung in der Region zu modernisieren. Seit fast 120 Jahren sorgt das Unternehmen für ein verlässliches Wassernetz und hat sich nun einer umfassenden Sanierung verschrieben. Wenn man bedenkt, dass Hausbesitzer früher zwei Meter tief graben mussten, um ihre Leitungen frostsicher zu machen, ist das schon eine ganz andere Hausnummer, oder? Die aktuellen Modernisierungskosten belaufen sich auf stolze 40 Millionen Euro, und das ist nur die Spitze des Eisbergs.

Wilfried Lechler, der Bürgermeister von Pürgen und zugleich Vorsitzender des Wasserversorgers, sieht sich mit Herausforderungen konfrontiert. Geringer Niederschlag im Winter und Frühjahr führte zu Wasserengpässen, die nicht ignoriert werden können. Die Pöringer Gruppe versorgt mittlerweile 14.000 Menschen in den Gemeinden Weil, Penzing, Pürgen und Schwifting. Nach der erfolgreichen Sanierung der Pitzlinger Quelle und der Brunnen in Schwabhausen, die bereits abgeschlossen ist, wird jetzt der Ringschluss zwischen Schwabhausen und Geretshausen in Angriff genommen. Man darf gespannt sein: Der Bauabschnitt in Geretshausen soll bis zum Frühjahr 2027 fertiggestellt werden.

Moderne Lösungen für alte Probleme

Um die Wasserversorgung effizienter zu gestalten, wird das Netz in zwei Zonen aufgeteilt: den Norden (Penzing und Weil) und den Süden (Pitzling). Ein Tiefbehälter mit einem Fassungsvolumen von 800 m³ ist für 2027/28 in Schwabhausen geplant. Und das ist noch nicht alles! Die Erneuerung der Fernleitung von Pürgen nach Pestenacker beginnt 2028 und soll sich über zehn Jahre erstrecken. Hochbehälter in Pürgen sollen mit 2000 m³ Wasser gefüllt werden – da hat jemand vorgesorgt!

Ein bisschen mehr Geld als ursprünglich eingeplant musste für die Sanierung der Pitzlinger Quelle ausgegeben werden – 250.000 Euro Mehrkosten sind da schon ein Wort. Auch die Überwachung der Arbeiten durch die Deutsche Bahn hat 16.000 Euro gekostet. Die Leitung muss durch den Bahndamm gepresst werden, und da gibt’s auch noch eine Nato-Pipeline, die dazwischenfunkt. Aber ganz ehrlich, die 2,46 Millionen Euro für die Leitung sind letztendlich günstiger ausgefallen, als zunächst geschätzt. Ein kleiner Lichtblick in der Kostenplanung!

Kommunikation im digitalen Zeitalter

Die Pöringer Gruppe ist sich bewusst, dass eine gute Kommunikation mit den Bürgern unerlässlich ist. Deshalb haben sie verschiedene Kanäle eingerichtet, um die Anwohner über Baustellen zu informieren – sei es über die Heimat-Info-App, WhatsApp-Gruppen oder ihre Homepage. Neu ist auch ein Instagram-Account, mit dem sie gezielt jüngere Menschen ansprechen. Mit 100 Followern ist der Account zwar noch im Wachstum, aber hey, jeder fängt mal klein an! Zudem arbeiten sie mit dem Start-up „Bamboo“ zusammen, um die Bürgerbeteiligung und Kommunikation zu fördern. Man merkt, da tut sich was!

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Die Pöringer Gruppe hat auch ihre Büroräume in Pürgen bezogen und das Personal aufgestockt. Das große Ziel? Eine technische Vereinheitlichung des Netzes und einheitliche Wassergebühren innerhalb von 10 bis 20 Jahren. Dabei ist die Zusammenarbeit mit Landwirten in Wasserschutzgebieten seit 30 Jahren ein wichtiger Bestandteil ihrer Strategie. Das ist nicht nur nachhaltig, sondern auch ein Zeichen für die Verantwortung, die sie gegenüber der Umwelt und der Bevölkerung übernehmen.