Am 7. Mai 2026 war in Offenburg ein ganz besonderer Tag: Tesa feierte nicht nur das 65-jährige Bestehen seines Werkes an diesem Standort, sondern auch das Richtfest für die umfangreiche Werkserweiterung. So viel geballte Tradition und Zukunftsvision – das brachte natürlich auch die wichtigen Köpfe der Branche zusammen. Gesine Schönberger, Dirk Holland, Christian Schmälzle, Holger Rauth, Kourosh Bahrami, Marco Butz, Philipp Vetter und Niclas Park waren vor Ort und schauten sich die Fortschritte an. Ein Fest, das nicht nur die Vergangenheit feierte, sondern auch die Weichen für die Zukunft stellte!

Die Werkserweiterung wird mit einer Investition im zweistelligen Millionenbereich realisiert und umfasst ein neues Produktionsgebäude von stolzen 4.500 Quadratmetern. Hier wird nicht einfach nur mehr Platz geschaffen, sondern auch eine neue Klebmasseherstellung, eine hochmoderne Beschichtungsanlage und Lagerflächen eingerichtet. Das alles soll nicht nur der Wettbewerbsfähigkeit der Produktion in Deutschland dienen, sondern auch langfristige Perspektiven für die Mitarbeitenden und Fachkräfte in der Region schaffen. Ein echtes Bekenntnis zu Offenburg!

Ein Blick in die Geschichte

Um zu verstehen, wie viel Tesa Offenburg bedeutet, lohnt sich ein Blick zurück. Am 1. Juli 1961 nahm das Werk unter dem Namen Chemische Werke Offenburg seinen Betrieb auf – damals mit nur 17 Mitarbeitenden, die gerade mal 17.600 Quadratmeter Tesakrepp pro Jahr produzierten. Der große Durchbruch kam dann mit der Einführung von Tesafilm, der schnell zum Aushängeschild wurde. Heute werden hier rund 2.000 Produkte und über 200 Millionen Quadratmeter Klebeband jährlich gefertigt. Ein beeindruckendes Wachstum, das sich sehen lassen kann!

Die Belegschaft ist mittlerweile auf etwa 550 Mitarbeiter angewachsen, darunter 41 Auszubildende und dual Studierende. Holger Rauth, der Werkleiter, hebt nicht nur die technischen Fortschritte hervor, sondern auch die besondere Haltung und das Miteinander der Belegschaft. Das soll auch bei der Erweiterung nicht verloren gehen – im Gegenteil, hier wird eine neue Ära eingeläutet.

Nachhaltigkeit im Fokus

Tesa hat sich nicht nur der Produktion verschrieben, sondern auch der Nachhaltigkeit. Das neue Werk ist ein Teil der konzernweiten Nachhaltigkeitsstrategie „we do“. Dr. Kourosh Bahrami, der CEO, betont das Engagement für Offenburg und die Zukunft des Standorts. Das Ziel ist klar: bis 2030 soll die Produktion klimaneutral sein und die indirekten Emissionen entlang der Wertschöpfungskette um 20% gesenkt werden. Bis 2025 soll eine Reduktion von insgesamt 50% der Scope-1- und Scope-2-Emissionen erreicht werden – und das ist alles andere als ein leeres Versprechen!

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Ein weiterer Schritt in diese Richtung ist der Solarpark, der bis Ende 2024 in Betrieb genommen werden soll. Dieser wird 25% des Strombedarfs des Werks decken. Und das ist erst der Anfang! Tesa plant auch, den Anteil biobasierter und recycelter Rohstoffe bis 2030 auf 70% zu steigern.

Die neue Produktionshalle, die mit neuen technischen Fähigkeiten und zusätzlichen Kapazitäten aufwartet, ist also nicht nur ein Gebäude – sie steht für die Werte und die Vision von Tesa und ist ein klarer Beweis dafür, dass man auch in der Industrie Verantwortung übernehmen kann. Das Richtfest war somit nicht nur ein feierlicher Anlass, sondern auch ein bedeutender Schritt in eine nachhaltige und erfolgreiche Zukunft.