Qualcomm steht derzeit im Rampenlicht – und das nicht nur, weil die Aktienkurse eine beachtliche Steigerung erfahren haben. Mit dem Launch der neuen Marke Dragonfly plant der Technologiekonzern, ins Servergeschäft einzusteigen. Analysten sind begeistert und haben die Kursziele für die Qualcomm-Aktie angehoben. Nach einer Empfehlung des Nvidia-Chefs Jensen Huang stieg der Aktienkurs um 4,32 % auf 182,86 Euro. Huang lobte Qualcomm für die Dominanz im Bereich der mobilen Chips und empfahl den Kauf der Aktie. Das klingt doch vielversprechend, oder?

Am 24. Juni wird Qualcomm zudem einen Investorentag in New York abhalten, wo CEO Cristiano Amon mit konkreten Zahlen aufwarten muss. Die Dragonfly-Marke, die Server-Prozessoren, KI-Beschleuniger und maßgeschneiderte Chips umfasst, wird separat von der bekannten Snapdragon-Reihe positioniert. Erste Lieferungen an einen großen Cloud-Anbieter sind bereits für dieses Jahr geplant. Analyst Samik Chatterjee schätzt, dass das Rechenzentrumsgeschäft mittelfristig über 3 Milliarden US-Dollar einbringen könnte, bis 2030 sogar bis zu 35 Milliarden US-Dollar. Das sind Zahlen, die Eindruck machen!

Der Kickoff für Dragonfly

Die Markteinführung von Dragonfly wurde auf der Computex in Taipeh vorgestellt – ein großes Event, das Qualcomm die Gelegenheit gab, sich in einem bisher von spezialisierten Halbleiteranbietern dominierten Markt zu positionieren. Doch es gibt auch Schattenseiten. Am 1. Juni erlebte die Qualcomm-Aktie einen Rückgang von 7 % im Vorfeld der Computex. Der Grund? Die technischen Spezifikationen und finanziellen Ziele für Dragonfly wurden auf den Investorentag verschoben. Das sorgte für Unsicherheit unter Investoren, die sich mehr Klarheit über die neuen Produkte wünschten.

Gleichzeitig gab es da noch die Ankündigung von Nvidia zu ihrem neuen RTX Spark Superchip, der Qualcomms Launch etwas in den Schatten stellte. Dieser Chip, co-entwickelt mit Microsoft und MediaTek, wird mit beeindruckenden technischen Spezifikationen auf den Markt kommen. Angesichts dieser Konkurrenz muss Qualcomm sicherstellen, dass sie mit Dragonfly nicht nur ein Versprechen abgeben, sondern auch echte Produkte liefern. Der Markt schaut genau hin.

Die Zukunft von Qualcomm

Die Vision für 2026, das „Year of the Agent“, verspricht spannende Entwicklungen im Bereich der KI-Agenten. Qualcomm plant, ihre Snapdragon-Plattform als lokalen Inferenz-Engine für KI-Workloads zu etablieren. Prognosen zeigen, dass der globale Bedarf an Tokens in diesem Bereich von 31,7 Milliarden im Jahr 2026 auf unglaubliche 1,27 Billionen bis 2030 steigen könnte. Das sind Dimensionen, die einen schwindelig machen können!

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Zusätzlich zur Dragonfly-Marke hat Qualcomm kürzlich eine erweiterte Partnerschaft mit Stellantis angekündigt. Diese Zusammenarbeit soll die Snapdragon Digital Chassis-Technologie in zukünftige Fahrzeuge integrieren, was die Erträge sichern könnte. Die Autosparte von Qualcomm wuchs bereits um fast 40 % auf 1,3 Milliarden US-Dollar. Und auch die Dividende? Die wird am 25. Juni auf 0,92 US-Dollar je Aktie erhöht – die 21. Erhöhung in Folge! Ein wahrer Grund zur Freude für die Aktionäre.

Aktueller Aktienkurs: 205,35 Euro – fast am 52-Wochen-Hoch von 215,30 Euro. In den letzten 30 Tagen hat sich die Aktie um 42,64 % erhöht. Das ist eine beeindruckende Performance, die zeigt, dass Qualcomm auf dem richtigen Weg ist. Bleibt nur zu hoffen, dass sie beim Investorentag die Erwartungen erfüllen und die versprochenen Produkte endlich konkretisieren!