Heute ist der 21.07.2026, und in Oberschleißheim tut sich etwas Spannendes! Der alte Landesgartenschau-Pavillon des Landkreises wird nicht einfach nur renoviert – nein, er wird in ein modernes Ausstellungs- und Veranstaltungsgebäude für die Ost- und Westpreußenstiftung umgebaut. Das klingt doch nach einem vollen Programm! Der Pavillon hat sich seit Herbst 2024 auf dem Gelände der „Jugendbegegnungsstätte Am Tower“ gemütlich gemacht und wartet darauf, dass endlich die Bauarbeiten losgehen. Der Bauausschuss des Kreistags hat mit 12:2 Stimmen für die nächsten Schritte gestimmt – ein klarer Auftrag, den es nun umzusetzen gilt.

Geplant ist, dass die Arbeiten am 1. September 2026 beginnen und der umgebaute Pavillon bis April 2027 fertig sein soll. Der Umbau wird das Gebäude von einem offenen Oval in einen geschlossenen Raum mit einem Innenhof verwandeln – das klingt nach einem Ort, der ganzjährig genutzt werden kann! Dabei wird nicht nur an die Optik gedacht; auch die technische Ausstattung wird auf den neuesten Stand gebracht. Wärmepumpen-Klimaanlagen, moderne Dämmung und Fotovoltaik-Anlagen stehen auf der Agenda. Die Umbaukosten werden mit rund 1,4 Millionen Euro veranschlagt, wobei bereits 784.000 Euro investiert wurden.

Kritik und Bedenken

Doch nicht alle stehen hinter diesem Projekt. SPD-Kreisrat Dietmar Gruchmann schlägt Alarm und bezeichnet die Investition als „Millionengrab“. Man muss ihm zugutehalten, dass er die wirtschaftliche Nachhaltigkeit in Frage stellt – ein Punkt, der in Zeiten knapper Kassen sicher nicht unbeachtet bleiben sollte. Die Grünen wiederum sehen die Sanierung als schnellere und günstigere Option an. Ein spannender Zwiespalt, der zeigt, wie unterschiedlich die Meinungen innerhalb der Kreistagsfraktionen sind.

Der Landkreis plant übrigens auch eine Neuordnung der Jugendbegegnungsstätte, die seit 2002 im Besitz des Landkreises ist. Die Ost- und Westpreußen-Stiftung wird weiterhin Nutzungsrechte behalten und sich die Flächen mit dem Kreisjugendring München-Land (KJR) teilen. Im Übrigen wird der sanierungsbedürftige Altbau des Wirtschaftsgebäudes an den KJR übergeben, der dort einen modernen Begegnungsort mit Werkstätten einrichten möchte – das klingt nach frischem Wind für die Region!

Finanzielle Überlegungen

Eine Machbarkeitsstudie des Kreisbauamts empfiehlt die Sanierung des Bestands mit geschätzten Kosten von rund 8,5 Millionen Euro. Im Vergleich dazu werden die Neubaukosten auf etwa 9,6 Millionen Euro geschätzt. Hier kommt der Landrat Christoph Göbel ins Spiel. Er hat vorgeschlagen, die Kosten beider Varianten erneut zu prüfen – und das wurde mit 13:2 Stimmen beschlossen. Ob das wirklich zu einer Einigung führen wird? Das bleibt abzuwarten.

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Die Meinungen in den Reihen der CSU und FDP gehen auseinander: Einige befürworten den Neubau als sichereren Weg, während andere die frische Brise der Sanierung präferieren. Es wird spannend sein zu sehen, wie sich diese Diskussion in den kommenden Monaten entwickeln wird!