Die Durst Group, bekannt für ihre Innovationskraft im Bereich des digitalen Drucks, hat kürzlich eine beeindruckende Investition von rund 20 Millionen Euro in einen neuen Industrie- und Technologiehub in Como, Italien, angekündigt. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenden Wachstumsstrategie, die das Unternehmen anstrebt, um seine Position im digitalen Textildruck weiter auszubauen. Wer hätte gedacht, dass im malerischen Lombardei, dem Herzen des italienischen Textildistrikts, eine solche Entwicklung stattfindet? Hier, wo Mode und Heimtextilien fusionieren, plant Durst Como, die Zukunft des Druckens zu gestalten.

Der Fokus liegt klar auf der Entwicklung innovativer Inkjet-Technologien und Software, die speziell auf die Bedürfnisse des industriellen digitalen Textildrucks zugeschnitten sind. Die Durst Group erwirtschaftet bereits beeindruckende 430 Millionen Euro Umsatz, und das Unternehmen hat sich ambitioniert zum Ziel gesetzt, diesen Betrag innerhalb der nächsten fünf Jahre zu verdoppeln. Eine große Herausforderung, aber mit den richtigen Technologien und einem starken Team alles machbar!

Ein neuer Meilenstein in der Drucktechnologie

Die Entstehung von Durst Como ist nicht nur ein einfacher Neubau, sondern vielmehr das Ergebnis der Übernahme des Spezialisten Aleph, mit dem Ziel, die Integration bis 2025 abzuschließen. Es wird der dritte Entwicklungs- und Produktionsstandort des Unternehmens sein, neben den bestehenden in Brixen und Lienz. Das Besondere? In Como wird ein Schwerpunkt auf Mode und Heimtextilien gelegt, während der Textilhub in Kufstein weiterhin für Superwide- und Sonderentwicklungen zuständig bleibt. Ein kluger Schachzug, um sich in verschiedenen Bereichen zu diversifizieren!

Die neue Zentrale wird in einem bestehenden Gebäude eingerichtet. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch nachhaltig, denn es vermeidet unnötigen Flächenverbrauch. Ein energetisches Sanierungskonzept sorgt dafür, dass der Betrieb 100 Prozent nicht-fossile Energie nutzt. Wärmepumpen und eine Photovoltaikanlage mit rund 600 kWp werden dabei helfen, die Umweltbelastungen zu minimieren – ein Schritt in die richtige Richtung in einer Branche, die oft in der Kritik steht.

Innovationen, die den Unterschied machen

Aber was wäre Durst ohne seine innovativen Drucktechnologien? Von der Aturion LED Ink, die vielfältige Anwendungen ermöglicht, bis hin zu GOTS-zertifizierten reaktiven Inks für die Modeindustrie – die Produktpalette ist beeindruckend. Besonders hervorzuheben sind die Pigment- und Sublimationsdrucktechniken, die nicht nur hohe Farbbrillanz bieten, sondern auch ressourcenschonend sind. Gerade in einer Branche, die für über 10 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich ist, ist das ein entscheidender Punkt.

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Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Schlagwort, sondern eine Notwendigkeit. Die Textilbranche steht unter Druck, verantwortungsvolle Produktionsmethoden einzusetzen. Unternehmen sind gefordert, ressourcenschonende Prozesse zu implementieren und innovative Materialien zu nutzen. Bio-basierte Fasern, recycelte Materialien und Kreislaufmodelle sind nicht mehr nur Zukunftsvisionen, sondern Teil des täglichen Geschäfts. Die EU geht mit gutem Beispiel voran und verlangt, dass bis 2026 mindestens 50 Prozent der Textilien nachhaltig beschafft werden. Das ist ein klarer Fingerzeig an alle Unternehmen, die sich der Herausforderung stellen müssen, um im Wettbewerb bestehen zu können.

Die Durst Group hat mit ihrer Investition in Como nicht nur den Anspruch, ihre Produktionskapazitäten zu erweitern, sondern auch einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung in der Textilindustrie zu leisten. Die Kombination aus innovativer Technologie und einem klaren Bekenntnis zur Umwelt könnte der Schlüssel sein, um in einem sich ständig verändernden Markt erfolgreich zu bleiben. Wir sind gespannt, wie sich dieser neue Hub entwickeln wird!