Bildungsoffensive Sachsen: Rekordhaushalt bringt frischen Wind in Kitas und Schulen
Am 3. Juli 2026 hat das sächsische Kabinett den Entwurf für den Doppelhaushalt 2027/2028 beschlossen, und es gibt einen Grund zur Freude! Mit rund 11 Milliarden Euro wird die Bildung in Sachsen zum größten Posten im Gesamthaushalt. Da kann man schon ins Schwärmen geraten, wenn man sich die Zahlen so anschaut. Auf das Jahr 2027 entfallen etwa 5,50 Milliarden Euro, während 2028 mit ca. 5,56 Milliarden Euro nur geringfügig mehr auf den Tisch kommt. Wenn man bedenkt, dass der Bildungshaushalt in den Vorjahren bei 8,3 Milliarden Euro (2019/2020) begonnen hat und dann auf 10,6 Milliarden Euro (2025/2026) gestiegen ist, wird deutlich, dass hier ernsthafte Anstrengungen unternommen werden, um die Bildung in Sachsen voranzubringen.
Ein ganz klarer Fokus liegt auf der frühkindlichen Bildung. Das wird auch in der Unterstützung für Kindertagesstätten sichtbar, wo ab 2027 zusätzliche 90 Millionen Euro durch einen neuen Finanzausgleich bereitgestellt werden. Die Erhöhung des Landeszuschusses für Kitas ab dem 1. Januar 2027 um 367 Euro pro Jahr auf 3.937 Euro pro Kind zeigt eine deutliche Wertschätzung für die kleinsten Lernenden. Und das ist noch nicht alles! Auch der Kita-Moratorium, der ab August umgesetzt wird, soll dazu beitragen, den Personalbestand zu stabilisieren. Hierzu werden zusätzliche 22,6 Millionen Euro bereitgestellt. Denn ohne qualifiziertes Personal geht in der Bildung einfach nichts.
Stellenpläne und Personalentwicklung
Ein eigener Stellenplan für Assistenzkräfte wird eingeführt, der 800 Stellen umfasst. Das ist ein richtiger Schritt in die richtige Richtung! Im Schulbereich bleibt die Personalausstattung auf dem Niveau von 2026, also bei 31.730 Stellen. Auch die Zahl der Lehramtsanwärter bleibt konstant bei 2.242. Und nicht zu vergessen: Das 3-Säulen-Modell für Schulpersonal sieht 30.230 Stellen für Lehrkräfte, 700 für pädagogische Fachkräfte und 800 für Schulassistenz vor. Das bietet nicht nur Planungssicherheit, sondern sorgt auch dafür, dass Kinder und Jugendliche bestmöglich gefördert werden.
Die frühkindliche Bildung allein wird mit 989,2 Millionen Euro (2027) und 951,9 Millionen Euro (2028) gefördert. Wenn man das mit den 10,7 Milliarden Euro für Bildungsaufgaben im Doppelhaushalt 2025/2026 vergleicht, wird klar, dass Sachsen hier Prioritäten setzt. Iris Firmenich, die Sprecherin für frühkindliche Bildung, betont, wie wichtig es ist, gute Betreuung durch gut ausgebildete Fachkräfte zu gewährleisten. Dafür sind im Rahmen des KiTa-Qualitätsgesetzes jährlich 92,7 Millionen Euro für pädagogische Tätigkeiten und Qualitätssicherungsmaßnahmen eingeplant.
Ganztagsangebote und politische Bildung
Die Ganztagsangebote (GTA) werden mit jährlich rund 30 Millionen Euro in den Jahren 2027 und 2028 finanziert. Das ist wichtig, um Kindern und Jugendlichen eine umfassende Bildung zu bieten. Zudem fließen rund 100 Millionen Euro in Maßnahmen für die berufliche Orientierung. Die Landeszentrale für politische Bildung erhält 4,4 Millionen Euro (2027) und 4,5 Millionen Euro (2028), was zeigt, dass die politische Bildung nicht zu kurz kommt. Hier wird der Grundstein für ein zukunftsorientiertes, demokratisches Denken gelegt.
Die Förderung der Praxisberatung an Oberschulen bleibt auf dem gleichen Niveau, was ein weiterer Baustein für die Unterstützung der Lehrkräfte darstellt. Und das alles geschieht vor dem Hintergrund, dass die Bildungslandschaft in Sachsen stabil bleibt und langfristige Perspektiven bietet. Es ist spannend, zu beobachten, wie sich die Bildungspolitik in Sachsen entwickelt und welche Impulse sie für die Zukunft setzen kann.
