Am 16. Mai 2026 war es endlich so weit: Die Einweihung der Bauernhofgruppe auf dem Anwesen von Sarah und Andreas Kruse in Sargenzell stand auf dem Programm. Die Veranstaltung war ein wahres Fest der Freude, voller Lärm und Leben – untermalt von den Geräuschen der Tiere, die bereits Teil des neuen Abenteuers für die Kinder sind. Eine Feierstunde und ein Tag der offenen Tür luden Groß und Klein ein, die neuen Räumlichkeiten und das Außengelände zu erkunden. Bürgermeister Benjamin Tschesnok stellte in seiner Ansprache die immense Bedeutung des Projekts für die Kinder heraus. Hier können sie die Natur hautnah erleben und lernen, Verantwortung zu übernehmen.

Die Gespräche mit der Kita-Leiterin Pia Biedenbach und der Familie Kruse waren laut Tschesnok der Grundstein für dieses besondere Projekt. Und nicht zu vergessen – die Stadt Hünfeld hat stolze 130.000 Euro in die Hand genommen, um dieses Vorhaben zu realisieren. Als besonderes Geschenk brachte der Bürgermeister einen Tret-Bulldog für die Kinder mit – ein echter Hit! Pia Biedenbach hob in ihrer Rede die Begeisterung der Kruse-Familie hervor und betonte die wertvolle Unterstützung durch den Trägerverein und die Stadt. Denn was könnte besser sein, als dass Kinder lernen, Verantwortung und Wertschätzung für Natur, Menschen und Tiere zu entwickeln?

Ein Ort des Lernens und der Entdeckung

Die Gruppe, bestehend aus 20 Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren, kann nun auf einem Außengelände mit einer 50 Quadratmeter großen Schutzhütte, Hühnern, Mutterkühen und Kälbern ihre Abenteuer erleben. Schon seit Dezember sind die Kinder Teil dieser Bauernhofgruppe und dürfen im Gemüsebeet selbst Hand anlegen – das ist nicht nur spannend, sondern auch lehrreich. Die Betreuungszeiten wurden auf 7.30 bis 13.30 Uhr festgelegt, was den kleinen Entdeckern ausreichend Zeit gibt, die Welt der Landwirtschaft zu erforschen.

Und während Sargenzell in den Genuss eines solchen Projekts kommt, plant die Gemeinde Spelle ebenfalls eine Bauernhof-Kita auf dem Hof Hoffrogge an der Moorstraße. Hier soll eine neue Kindertagesstätte entstehen, die klassische Kindergartenbetreuung mit einem Natur- und Lernkonzept verbindet. Die KiTa Natura eG, die bereits über 25 ähnliche Einrichtungen bundesweit betreibt, wird die Trägerschaft übernehmen. Das Konzept sieht vor, dass die Kinder täglich Hoftiere versorgen, Gemüsebeete pflegen und erleben, wie Lebensmittel entstehen. Ein echter Gewinn für die Region!

Ein Schritt in die richtige Richtung

Die geplanten 25 zusätzlichen Betreuungsplätze für Kinder über drei Jahren sowie die integrative Betreuung für Kinder mit besonderem Förderbedarf zeigen, wie wichtig diese Projekte für die Verbesserung der Betreuungssituation sind. Die hohen Auslastungen der Kindergartenplätze in Spelle sprechen für sich. Die Gemeinde wird sich voraussichtlich mit rund 300.000 Euro an den Investitionskosten beteiligen, was nicht nur eine Einmalzahlung, sondern auch eine flexible Ratenzahlung über 25 Jahre beinhaltet. Ein finanzieller Schritt, der sich lohnen wird!

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Initiatoren sind sich einig: Solche Projekte fördern die enge Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Bildung. Ettenhuber Kindergärten auf dem Bauernhof sind ein Beispiel dafür, wie naturnahe Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten für Kinder geschaffen werden können. Der direkte Kontakt zu Tieren und Natur stärkt nicht nur das Verantwortungsbewusstsein, sondern auch die soziale Kompetenz der Kinder. Bauernhofkindergärten bieten eine intensive Erfahrung von Landwirtschaft, Natur und Umwelt – ein unschätzbarer Wert für die Entwicklung der Kleinen.

Die regionale Lebensqualität wird durch solche Angebote gesteigert. Familien in Sargenzell und Spelle dürfen sich über die neuen Möglichkeiten freuen, die den Kleinen nicht nur Spaß bringen, sondern sie auch auf das Leben vorbereiten. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich diese Initiativen entwickeln und welche weiteren positiven Impulse sie für die Region mit sich bringen.