VIVO 3: Regensburgs wegweisendes Wohnprojekt für Vielfalt und Nachhaltigkeit
In Regensburg wird in naher Zukunft ein spannendes Wohnprojekt Realität. Die Bauarbeiten für das ehrgeizige Vorhaben VIVO 3 haben begonnen, und die Immobilien Zentrum Unternehmensgruppe steht an der Spitze dieser Initiative. Was hier entsteht, ist nicht nur ein weiteres Gebäude, sondern eine moderne, öffentlich geförderte Wohnanlage, die auf die Bedürfnisse der Menschen zugeschnitten ist. Auf den Baufeldern 1.3 bis 1.5, direkt südlich der Otto-Hahn-Straße, werden insgesamt 76 Einheiten errichtet, darunter 52 öffentlich geförderte Wohnungen. Das klingt nach einer vielversprechenden Lösung für die angespannte Wohnsituation in der Region.
Die geplanten Wohnungen sind vor allem auf unterschiedliche Lebenssituationen abgestimmt. Seniorenwohnungen für einkommensschwache Haushalte, Wohnraum für Alleinerziehende und großzügige Familienwohnungen – hier ist wirklich für jeden etwas dabei. Die Angebotspalette reicht von 2- bis 4-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 58 und 102 Quadratmetern. Das Projekt wird durch eine Förderzusage des Freistaats Bayern sowie der Regierung der Oberpfalz aus dem Jahr 2024 unterstützt, was die Realisierung erheblich erleichtert hat.
Moderne Wohnformen und nachhaltige Architektur
Ein besonderes Highlight sind die 24 Lofts, die als „Tiny Houses“ konzipiert sind und temporäres Wohnen für bis zu sechs Monate ermöglichen. Diese Lofts sind voll klimatisiert und werden durch eine hauseigene Photovoltaikanlage mit Energie versorgt – das ist nicht nur nachhaltig, sondern auch zukunftsweisend. Die Zielgruppe sind Beschäftigte international tätiger Unternehmen, die zeitweise in Regensburg sind. Und auch die gemeinschaftlichen Bereiche wie eine Lobby, Aufenthaltsräume, Waschsalon und Co-Working-Flächen sind ein echter Pluspunkt für die Bewohner.
Architektonisch setzt das Projekt auf eine fünfgeschossige Holz-Hybrid-Bauweise, mit einer verputzten Erdgeschossfassade und einer Holzfassade in den Obergeschossen. Eine begrünten Fassade von bis zu fünf Metern Höhe sorgt nicht nur für eine ansprechende Optik, sondern auch für ein besseres Mikroklima. Die hohen Anforderungen an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit werden durch den Bau im KfW-40-QNG-Standard und die Anbindung an ein Nahwärmenetz erfüllt. Mit einer Gesamtfläche von rund 6840 Quadratmetern wird hier viel Raum für bezahlbaren Wohnraum geschaffen.
Finanzierungsmodelle und staatliche Unterstützung
Doch wie sieht es mit der Finanzierung aus? Ein objektabhängiges Darlehen kann den Bauherren unter die Arme greifen. Mit einem Festbetrag von 25 % der Kostenobergrenze je m² geförderter Wohnfläche und einem Zinssatz von nur 0,5 % bietet der Freistaat Bayern eine attraktive Unterstützung. Auch das belegungsabhängige Darlehen hat seine Vorteile: Hier sind die Konditionen mit einem Zinssatz von 1,75 % jährlich und einer tilgungsfreien Zeit von zehn Jahren äußerst vorteilhaft.
Für die künftigen Mieter gibt es ebenfalls interessante Informationen. Die zumutbare Miete für die Einkommensgruppe I liegt bei 7,00 Euro/m² Wohnfläche, während die Erstvermietungsmiete bei 11,00 Euro/m² liegt. Die Differenz wird durch die Zusatzförderung abgedeckt. Und nicht zu vergessen, es gibt Zuschüsse von bis zu 500 €/m² Wohnfläche, wenn es um die Schaffung nachhaltiger Wohnräume geht.
Ein Schritt in die richtige Richtung
Das Projekt VIVO 3 ist Teil einer größeren Bewegung, die darauf abzielt, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. In Hessen beispielsweise wurden im Programmjahr 2025 Fördermittel für über 5.200 Wohnungen bereitgestellt, was die höchste Anzahl an geförderten Wohnungen seit Jahrzehnten darstellt. Solche Initiativen sind entscheidend, um den Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt entgegenzuwirken und den Menschen mit geringem und mittlerem Einkommen ein Zuhause zu bieten.
Die Fertigstellung des VIVO 3 ist für März 2028 geplant. Bis dahin wird es spannend zu beobachten, wie sich dieses zukunftsweisende Projekt weiterentwickelt und welche Impulse es für die Wohnlandschaft in Regensburg setzen wird. Bleibt zu hoffen, dass solche Initiativen Schule machen und es bald mehr dieser Art gibt!
