Rosenheim im Immobilienfieber: Ein Tanz auf dem Vulkan der Preise
Heute ist der 7.06.2026 und wir werfen einen Blick auf den Immobilienmarkt in Rosenheim. Die Stadt steht für hohe Immobilienpreise, vor allem wenn es um Neubauten geht. Das ist ein bisschen wie ein Tanz auf dem Vulkan: Man weiß nie, ob man den nächsten Schritt sicher setzen kann oder ob die Preise plötzlich explodieren. Aber auch wenn die Mieten steigen, bleibt Rosenheim im Vergleich zum restlichen Bayern relativ stabil.
Im Jahr 2025 vermittelte die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling stolze 138 Immobilien. Das zeigt, dass die Nachfrage da ist. Und wie sieht’s mit der Zufriedenheit der Mieter aus? Nur 22% der Deutschen sind mit ihrer Mietwohnung wirklich glücklich. Man könnte sagen, das ist nicht gerade die beste Quote.
Preise und Trends auf dem Immobilienmarkt
Wer sich für ein gebrauchtes Einfamilienhaus in Rosenheim interessiert, muss tief in die Tasche greifen. Der durchschnittliche Preis liegt bei 950.000 Euro, wobei die günstigsten Exemplare bei 680.000 Euro anfangen und die teuersten bis zu 1,25 Millionen Euro kosten können. Im Landkreis Rosenheim variieren die Preise für Einfamilienhäuser zwischen 650.000 und 1,15 Millionen Euro. Das günstigste Haus findet man in Wasserburg für 600.000 Euro – ein Schnäppchen, wenn man die anderen Preise betrachtet!
Doppelhaushälften und Reihenhäuser sind im Vergleich günstiger. In Rosenheim kosten diese zwischen 500.000 und 800.000 Euro, während im Landkreis der Durchschnitt bei etwa 660.000 Euro liegt. Neugebaute Doppelhaushälften in Wasserburg kosten hingegen durchschnittlich 800.000 Euro und in Rosenheim 790.000 Euro. Da fragt man sich fast, ob man nicht gleich in die Neubauprojekte investieren sollte.
Der Quadratmeterpreis und Eigenkapital
Wer als Käufer in Rosenheim auf der Suche nach einer Wohnung ist, sollte sich auf hohe Quadratmeterpreise einstellen. Bestandswohnungen kosten zwischen 3200 und 5500 Euro pro Quadratmeter, mit einem Durchschnitt von 4300 Euro. Neue Wohnungen sind mit durchschnittlichen 7200 Euro pro Quadratmeter noch teurer – da fängt das Herz an zu rasen! Die Preisspanne reicht hier von 6000 bis 8000 Euro.
Ein weiterer Punkt, der nicht unerwähnt bleiben sollte: Käufer sollten mindestens 20% des Kaufpreises und der Nebenkosten als Eigenkapital haben. Besser wären 25-30%. Aber hier wird’s knifflig – nur 5% der 30- bis 44-Jährigen schaffen es tatsächlich, das nötige Eigenkapital aufzubringen. Das ist schon ein bisschen ernüchternd, oder? Und die Situation wird nicht einfacher: Nur 40% der Haushalte können sich eine Immobilienfinanzierung leisten, während es vor einigen Jahren noch 50-60% waren.
Erholung des Marktes?
<pTrotz aller Herausforderungen zeigt der Immobilienmarkt Anzeichen einer Erholung. In Bayern, und damit auch in Rosenheim, stiegen die Transaktionen um etwa 9%. Das könnte bedeuten, dass es für manche doch noch einen Hoffnungsschimmer gibt. Das Zinsniveau für Immobilienkredite liegt derzeit zwischen 3,5 und 4%. In der Vergangenheit waren die Zinsen auch schon mal bei 2% und sogar 10%. Da ist also eine ganze Menge Bewegung drin!
Rosenheim bleibt also ein spannender, aber auch herausfordernder Markt. Wer hier investieren möchte, muss nicht nur Geld, sondern auch etwas Mut mitbringen. Immerhin gibt es immer wieder neue Möglichkeiten und Entwicklungen, die das Geschehen beeinflussen können. Ob sich diese Trends fortsetzen, bleibt abzuwarten. Eines ist sicher: Der Immobilienmarkt in Rosenheim wird auch in Zukunft für Gesprächsstoff sorgen!
