Der Immobilienmarkt in Frankfurt ist auch 2025 ein heißes Thema. Die Preise für Bestandswohnungen steigen weiterhin, während die Neubauten eine ganz andere Geschichte erzählen. Laut einer Analyse von Von Poll Immobilien, die auf den Daten der Gutachterausschüsse basieren, wechselten in diesem Jahr 2.987 Wohnungen den Besitzer. Das entspricht einem Anstieg von 17% oder 440 Einheiten im Vergleich zum Vorjahr. Ein echter Boom, könnte man sagen! Der durchschnittliche Kaufpreis für Bestandswohnungen liegt nun bei 434.657 Euro, was einer Preissteigerung von 3,4% entspricht. Auch die Quadratmeterpreise klettern auf 5.963 Euro – ein Anstieg um 1,4% gegenüber dem Vorjahr.

Ein Blick auf die Häuserpreise zeigt, dass hier die Kaufpreise auf 759.342 Euro gestiegen sind, mit einer Steigerung von 3,8%. Bei Häusern gab es 532 Transaktionen, was einem Anstieg von fast 16% entspricht. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Der Umsatz bei Häusern beträgt satte 404 Millionen Euro – ein Plus von über 20%! Besonders in den begehrten Stadtteilen Altstadt, Innenstadt und Westend werden höhere Beträge für Immobilien über fünf Millionen Euro erzielt. Doch während der Markt der Bestandsimmobilien floriert, hat der Neubau ordentlich Federn gelassen. Die Anzahl der vermittelten Neubauwohnungen ist um 31,5% auf nur 185 gefallen, und der Umsatz in diesem Bereich ist um 34% auf 96,2 Millionen Euro gesunken.

Der Rückgang beim Neubau

Die Preise für neu errichtete Eigentumswohnungen sind um 4% auf etwa 519.789 Euro gefallen, und auch der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Neubauten hat sich um 5% auf 7.687 Euro verringert. Woher kommt dieser Rückgang? Die hohen Baukosten und die gestiegenen Zinsen haben dem Neubausektor zu schaffen gemacht. Die Nachfrage bleibt ungebrochen, hat sich aber in den Bestandsmarkt verlagert, der kurzfristig verfügbar und preislich flexibler ist. Das klingt nach einem echten Dilemma für die Neubauliebhaber.

Die Immobilienpreise in Frankfurt zeigen im Dezember 2024 eine interessante Entwicklung. Der Durchschnittspreis liegt bei 5.175 Euro pro Quadratmeter – eine kleine Erholung nach dem Rückgang seit 2023. Die Preise für Eigentumswohnungen liegen bei 5.650 Euro pro Quadratmeter. Ein Blick auf die Stadtteile offenbart, dass die Altstadt mit 7.489 Euro (+11,3%) an der Spitze steht, während das Bahnhofsviertel um 5% auf 7.320 Euro gefallen ist. Und auch in Bergen-Enkheim ist die Lage nicht rosig, hier sank der Quadratmeterpreis um 6,4% auf 5.300 Euro.

Stadtteil-Preise im Vergleich

Die Preisunterschiede innerhalb Frankfurts sind enorm und können bis zu 80% ausmachen. So liegt der Quadratmeterpreis für Häuser in der Altstadt bei 6.601 Euro (+6,9%), während Bockenheim mit einem Rückgang von 18,4% auf 4.975 Euro zu kämpfen hat. Stetig wachsende Bevölkerung, begrenzter Wohnraum und hohe Kaufkraft machen Frankfurt jedoch weiterhin zu einem der spannendsten Immobilienmärkte in Deutschland. Die Prognosen für die Zukunft sind gemischt: Während einige Experten eine Stabilisierung der Preise erwarten, sehen andere das Risiko weiterer Rückgänge. Ein Blick auf 2030 zeigt, dass Eigentumswohnungen dann bei ca. 10.000 Euro pro Quadratmeter liegen könnten.

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Die Marktdynamik hat sich verändert. Käufer sind kritischer geworden und prüfen ihre Optionen sorgfältig. Gute Immobilien erzielen nach wie vor hohe Preise, aber die Verkäufer sollten sich auf die geänderten Marktbedingungen einstellen. Die Mikrolage, der Zustand und die Energieeffizienz des Objekts sind entscheidend für die Preisentwicklung. Eine realistische Bewertung und professionelle Vermarktung sind unerlässlich, um im aktuellen Markt erfolgreich zu sein. Wer jetzt verkaufen möchte, muss also gut vorbereitet sein.