Der Wettlauf um die besten Daten: Wie die Immobilienbranche die Zukunft der Büroarbeit gestaltet
Heute ist der 28.05.2026 und die Welt der Immobilien, insbesondere im Bereich Corporate Real Estate (CRE), ist im Umbruch. Datenbasierte Strategien haben sich längst als unverzichtbar erwiesen. Laut einer aktuellen Studie von CBRE setzen 80 Prozent der Unternehmen alles daran, ihre Immobilienportfolios zu optimieren. Die Notwendigkeit, die Flächendaten zu verbessern, treibt 70 Prozent der Firmen an. Man könnte sagen, es ist ein Wettlauf um die besten Daten – und um die beste Workplace Experience für die Mitarbeiter. Denn, ganz ehrlich, wer möchte nicht in einem Büro arbeiten, das sowohl funktional als auch einladend ist?
Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass 61 Prozent der Unternehmen aktiv daran arbeiten, die Arbeitsplatzgestaltung zu verbessern. Und das ist nicht nur ein Trend – 82 Prozent der Organisationen haben bereits einen mittleren Reifegrad bei der Nutzung von Workplace-Technologien erreicht. Das klingt gut, oder? Doch nur drei Prozent der Unternehmen haben sich in der Technologieintegration wirklich hervorgetan – im Vorjahr waren es noch null. Ein Zeichen, dass es in der Branche noch viel Luft nach oben gibt.
Die Rolle der Daten im Flächenmanagement
Die Integration automatisierter Datenquellen in Flächenmanagementsysteme ist mittlerweile für 94 Prozent der Unternehmen Standard. Human Resources-Daten helfen dabei, tiefere Einblicke in die Mitarbeiterstrukturen zu gewinnen, was 86 Prozent der Firmen bewerkstelligen. Über 54 Prozent der Unternehmen haben sich sogar die Mühe gemacht, Data Warehouses und webbasierte Dashboards zu nutzen – ein Anstieg von 42 Prozent im vergangenen Jahr. Was für eine Entwicklung!
Doch nicht alle sind auf diesen Zug aufgesprungen. Fast die Hälfte der Unternehmen (48 Prozent) verzichten weiterhin auf digitale Tools zur Erfassung und Steuerung von Büroanwesenheiten. Es ist ein bisschen wie im Schulsystem: die einen sind eifrig dabei, die anderen träumen noch von der alten Zeit. Und während 77 Prozent Reservierungssysteme für Arbeitsplätze verwenden – häufig gekoppelt mit Microsoft Outlook – nutzen 70 Prozent Check-in- und Check-out-Systeme für Besprechungsräume. Vielleicht ist die Zukunft der Büroarbeit doch näher, als wir denken?
Building Information Modeling und die Zukunft der Büroflächen
Ein weiteres bemerkenswertes Ergebnis der CBRE-Studie: 76 Prozent der Unternehmen setzen Building Information Modeling (BIM) ein, insbesondere im Facility Management. Das ist nicht nur eine nette Spielerei, sondern könnte sich als entscheidend für die Planung und den Betrieb von Büroflächen herausstellen. Die Studie „2026 Global Workplace & Occupancy Insights“ analysiert Büroarbeitsumgebungen seit 2021 und wertet globale Daten von CBRE-Kunden aus, die Büroflächen von insgesamt 28 Millionen Quadratmetern repräsentieren. Das ist eine Menge Platz, um neue Ideen und Konzepte zu erproben!
Die Herausforderung, die vor uns liegt, ist klar: Bis 2030 müssen 50 Prozent der CRE-Flächen ersetzt werden. Diese Zielvorgabe wird nicht nur die Art und Weise, wie wir Büros gestalten, revolutionieren, sondern auch die Art und Weise, wie wir arbeiten. Wenn man bedenkt, dass der durchschnittliche Portfoliogröße bei etwa 465.000 Quadratmetern liegt, wird schnell klar, dass hier viel Bewegung im Spiel ist.
