Die BASF hat heute, am 30. Oktober 2025, den Bau einer hochmodernen Anlage für Ammoniumhydroxid Electronic Grade (NH4OH EG) in Ludwigshafen angekündigt. Diese Anlage wird für verschiedene Präzisionsprozesse in der Halbleiterfertigung, einschließlich Waferreinigung und Ätzen, benötigt. Mit diesem Schritt möchte BASF das Wachstum von Halbleiterunternehmen in Europa unterstützen und eine verlässliche lokale Lieferkette für die Produktion fortschrittlicher Chips gewährleisten. Die Inbetriebnahme der neuen Anlage ist für das Jahr 2027 geplant.

Die Nachfrage nach hochwertigen und hochreinen Halbleiterchemikalien steigt kontinuierlich, bedingt durch den Bau neuer Chipfertigungsanlagen in Europa. BASF investiert daher stark in die Wertschöpfungskette der Halbleiterchemie, basierend auf langfristigen Beziehungen zu seinen Kunden. Ammoniumhydroxid Electronic Grade ist für die Herstellung fortschrittlicher Chips unerlässlich und spielt eine Schlüsselrolle in wichtigen europäischen Industrien wie der Automobil- und Künstlichen Intelligenz.

BASF stärkt den Standort Ludwigshafen

BASF ist bereits ein führendes Unternehmen in der Belieferung der Halbleiterindustrie mit hochreinen Einzelchemikalien und speziellen chemischen Formulierungen. Es bietet ein umfassendes Portfolio an Materialien für Halbleiterproduktionsprozesse, das Reinigen, Ätzen, Metallabscheidung und chemisch-mechanische Planarisierung umfasst. Diese strategische Investition zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Halbleiterindustrie weiter zu steigern.

Zusätzlich zu dieser neuen Anlage plant BASF den Bau einer weiteren Produktionsanlage für Schwefelsäure in Halbleiterqualität (H₂SO₄) am Standort Ludwigshafen. Diese Investition liegt im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich und ist eine direkte Reaktion auf die wachsende Nachfrage nach Halbleiterchemikalien. Der Bau der Schwefelsäure-Anlage wird parallel zur Kapazitätserweiterung eines strategischen Partners erfolgen, was die synergetische Zusammenarbeit innerhalb der Branche weiter stärken wird. Anup Kothari, Mitglied des BASF-Vorstands, hebt die Bedeutung dieser Investitionen für die Unterstützung der Halbleiterindustrie in Europa hervor und bekundet sein Engagement für die Stärkung des Standorts Ludwigshafen.

Wachstum der Halbleiterindustrie in Europa

Mit den neuen Anlagen reagiert BASF auch auf die steigenden Anforderungen, die durch die Entstehung neuer Chipfabriken und die Erweiterung bestehender Fertigungsstätten in Europa entstehen. Halbleiter finden zunehmend Anwendung in innovativen Bereichen wie Automobiltechnologie, Mobilfunk und Künstlicher Intelligenz. Die aktuellen Investitionen demonstrieren BASFs Engagement, die europäische Halbleiterbranche nicht nur zu unterstützen, sondern auch aktiv mitzugestalten.

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Durch den Bau dieser beiden hochmodernen Anlagen wird BASF in der Lage sein, effektiv auf die steigenden Bedürfnisse der Halbleiterindustrie zu reagieren und gleichzeitig die Innovationskraft des Standortes Ludwigshafen weiter auszubauen.