Wasserstoff-Aktien im Aufwind: Uniper und ITM Power setzen neue Maßstäbe
Heute ist der 5.07.2026 und die Welt der Wasserstoff-Aktien brodelt! Ein frischer Wind weht durch die Branche, denn Uniper hat die Baugenehmigung für die Wasserstoff-Anlage Humber H2ub im Nordosten Englands erhalten. Da wird einem gleich warm ums Herz! Die geplante Kapazität von 120 Megawatt könnte sogar auf 200 Megawatt erweitert werden. Das ist eine Ansage! Die finale Investitionsentscheidung für die Erweiterung soll noch vor Jahresende fallen – spannend bleibt’s allemal.
Und das ist nicht alles. ITM Power, das Unternehmen, das die Elektrolyseure für den neuen Standort liefert, hat von dieser Genehmigung gleich doppelt profitiert. Die Unsicherheit für die Anteilseigner ist damit ein Stück weit gewichen. Die ITM Power-Aktie hat kürzlich ein 52-Wochen-Hoch von 2,02 Euro erreicht und liegt aktuell bei 1,95 Euro. Ein Aufwärtstrend, der im neuen Jahr um fast 170 Prozent gewachsen ist! Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Aktie sogar mehr als verfünffacht – da kann man nur staunen!
Starke Konkurrenz und Herausforderungen
Doch nicht alles ist rosig im Wasserstoff-Sektor. Nel ASA hat zwar eine neue Generation von Elektrolyseuren vorgestellt, die die Investitionskosten um bis zu 60 Prozent senken sollen, aber das Unternehmen kämpft noch mit schwachen Auftragseingängen. Im ersten Quartal meldete Nel ASA einen Rückgang der Neuaufträge um 73 Prozent. Ihre Aktie fiel um 1,8 Prozent auf 0,28 Euro, bleibt jedoch im Monatsvergleich fast 50 Prozent im Plus. Ein echtes Auf und Ab!
Die Euphorie, die derzeit das Wasserstoffsegment prägt, basiert vor allem auf den positiven Nachrichten von wenigen Unternehmen. Hier wird sich zeigen müssen, ob die hohen Erwartungen der Investoren gerechtfertigt sind oder ob die Realität anders aussieht. Immerhin zeigen steigende Ölpreise eine wachsende Nachfrage nach alternativen Energien – das ist ein Lichtblick.
Der deutsche Markt im Fokus
<pIn Deutschland ist Wasserstoff ein zentraler Baustein für die Energiewende, besonders in der Industrie. Das ist auch kein Geheimnis. Die Elektrolysekapazitäten müssen dort ausgebaut werden, wo eine direkte Elektrifizierung nicht sinnvoll ist. Das hat die dena erkannt und unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie beim Ausbau dieser Kapazitäten – eine wichtige Initiative! Derzeit sind rund 193 MW Elektrolysekapazität in Betrieb und weitere 1,2 GW befinden sich im Bau. Bis 2026 sollen 329 MW in Betrieb gehen – das klingt nach einer spannenden Entwicklung.
Die dena-Datenbank erfasst alle geplanten und umgesetzten Elektrolyseprojekte bis 2040 und umfasst über 260 Projekte. Das zeigt, dass hier ordentlich Bewegung im Kessel ist. Ein Highlight ist die gesetzliche RFNBO-Unterquote für erneuerbaren Wasserstoff im Verkehrssektor, die ab 2026 mit 0,1 % startet und bis 2040 auf 10 % steigen soll. Allerdings gibt es auch Herausforderungen: Hohe Produktionskosten und strenge EU-Anforderungen setzen der Branche zu.
Aktuell erhalten etwa 90 % der in Betrieb befindlichen oder geplanten Elektrolyseanlagen öffentliche Fördermittel – das ist ein wichtiger Stütze. Förderprogramme wie IPCEI Wasserstoff und Reallabore der Energiewende helfen den Projekten auf die Sprünge. Dennoch müssen viele dieser Projekte noch die finale Investitionsentscheidung treffen, was oft durch bürokratische Hürden und lange Bewilligungszeiten erschwert wird. Das ist schon fast ein kleines Drama!
Für die Unternehmen im Sektor bleibt es spannend, und die Frage bleibt: Wer wird den nächsten großen Schritt machen? Die Zukunft des Wasserstoffs sieht vielversprechend aus, aber ob die Erwartungen erfüllt werden, ist noch offen. In jedem Fall wird es hier sicher nicht langweilig!
