Heute ist der 2.06.2026, und während der Himmel über den deutschen Städten strahlend blau leuchtet, wird das Thema Altersvorsorge immer drängender. Man könnte meinen, das Alter sei noch weit weg, aber die Realität zeigt: Fast die Hälfte der Deutschen hat sich auf die Fahne geschrieben, für die goldenen Jahre zu sparen. Ein klarer Anstieg von 33 % im Jahr 2024 zeigt, dass sich die Menschen zunehmend mit ihrer finanziellen Zukunft auseinandersetzen. Immerhin, wer möchte schon im Alter auf der faulen Haut liegen und auf die staatlichen Zuwendungen warten?

Doch wie genau wird gespart? Die Umfrageergebnisse sprechen eine klare Sprache: Tages- und Festgeldkonten sowie das gute alte Sparbuch sind nach wie vor die beliebtesten Sparformen. Fast zwei Drittel der Befragten setzen auf diese klassischen Methoden. Aber das ist nicht alles – das Interesse an Wertpapieren wächst! 48 % der Befragten haben sich mittlerweile auf diese Anlageform eingelassen, ein sprunghafter Anstieg von 42 % im Jahr 2024. Wer hätte das gedacht? Die Finanzwelt verändert sich, und die Menschen sind bereit, mitzuziehen.

Die Jugend und die neuen Anlageformen

Besonders die jüngeren Generationen, insbesondere die Gen Z, geboren zwischen 1997 und 2007, zeigen sich offen für neue Ideen. Lust auf Wertpapiere? Da sind sie nicht allein – satte 50 % dieser jungen Anleger besitzen bereits welche. Zudem haben 32 % der 18- bis 25-Jährigen Erfahrungen mit Kryptowährungen gesammelt und 55 % setzen auf ETFs (Exchange Traded Funds). Diese Entwicklung ist bemerkenswert! ETFs haben sich als wahres Trendprodukt etabliert: Ihre Nutzung stieg von 37 % im Jahr 2024 auf beeindruckende 52 %. Das liegt wohl daran, dass sie den Zugang zu einer breiten Palette von Aktien mit kleinen Beträgen ermöglichen.

Doch wie sieht es bei den älteren Generationen aus? Hier wird es spannender. Bei den Ruheständlern ab 66 Jahren machen ETFs nur 16 % des Depotvolumens aus, während Einzelaktien mit 67 % dominieren. Man könnte fast meinen, die älteren Anleger haben eine tiefere Verbindung zu den traditionellen Aktien. Komischerweise zeigt sich, dass sie dennoch eine größere Bereitschaft haben, sich mit komplexeren Finanzprodukten wie Zertifikaten oder Anleihen auseinanderzusetzen. Im Gegensatz dazu sind die unter 35-Jährigen mit über 40 % ihrer Depotvolumens in ETFs investiert. Es ist fast so, als ob es zwei verschiedene Welten gibt, die sich da an den Finanzmärkten begegnen.

Hürden und Unsicherheiten

Dennoch gibt es auch Hürden auf dem Weg zur Geldanlage. Über die Hälfte der Befragten fühlt sich nicht gut genug informiert, um in Wertpapiere zu investieren, und fast die Hälfte hat Angst vor dem Risiko. Verständlich, denn Geld zu verlieren, das ist ein Albtraum für viele. Und obwohl die Mehrheit Sicherheit als das wichtigste Kriterium bei Geldanlagen sieht, bleibt die Frage, wie man Sicherheit und Rendite in Einklang bringt. Die Experten empfehlen, die Aktienquote im Alter zu reduzieren – doch wie viele hören auf sie?

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Aktiv gemanagte Investmentfonds verlieren an Beliebtheit und machen nur noch 12,2 % des Depotvolumens aus. Die Menschen scheinen sich zunehmend für Aktien und ETFs zu interessieren, die zusammen über 80 % der beliebtesten Wertpapierarten ausmachen. Die Welt der Finanzen ist auf jeden Fall in Bewegung, und das ist auch gut so!

Die Studie, die all diese interessanten Daten liefert, basiert auf 3200 Befragten und wurde von Ipsos im Auftrag der Commerzbank durchgeführt. Sie zeigt deutlich, dass sich das Sparverhalten verändert und die Menschen, egal in welchem Alter, aktiver nach Möglichkeiten suchen, ihr Geld sinnvoll anzulegen. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich dieser Trend weiterentwickeln wird und ob die nächste Generation den Mut hat, in die Tiefen der Finanzmärkte einzutauchen.